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T-Helfer-Zelle

Version vom 24. Dezember 2007, 17:00 Uhr von Emrah Hircin (Diskussion | Beiträge)

Englisch: helper T cells

1 Definition

T-Helfer-Zellen sind Subtypen von T-Lymphozyten. Sie sind für die Erkennung von Antigenen zuständig, die ihnen von den sogenannten[[antigenpräsentierende Zelle|antigenpräsentierenden Zellen] präsentiert werden.

2 Funktion

Die T-Helfer-Zellen leiten nach Erkennung eines Antigens eine entsprechende Immunantwort ein. Ohne die Zusammenarbeit mit anderen Zellen des Immunsystems haben sie jedoch de facto nutzlos. Durch die Erkennung von entsprechenden Antigenen, werden von den T-Helfer-Zellen vor allem Zytokine ausgeschüttet, welche andere Kompartimente des Immunsystems (z.B. Makrophagen) aktivieren.

3 Antigenpräsentation

Die meisten menschlichen Zellen haben zwar die Möglichkeit Antigene zu präsentieren, jedoch sind mit der Bezeichnung "antigenpräsentierende Zellen" in der Regel nur dendritische Zellen, Monozyten, Makrophagen und B-Lymphozyten gemeint.

4 T-Helfer-Zellen bei HIV

Die Wichtigkeit der T-Helfer-Zellen kann am Beispiel einer HIV-Infektion gut beobachtet werden. Das HI-Virus befällt vor allem bestimmte T-Helfer-Zellen, wodurch es vor allem in späten Krankheitsphasen zu einer starken Abnahme dieser kommen kann. Dann tritt das sogenannte "acquired immune deficiency syndrome" (AIDS) auf, was durch eine hohe Anzahl an schwerverlaufenden Infektionen, die bei gesunden Menschen praktisch nicht vorkommen, gekennzeichnet ist.

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Januar 2018 um 17:35 Uhr bearbeitet.

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