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Systemorientierte Theorie

Version vom 13. November 2006, 14:36 Uhr von René Adamietz (Diskussion | Beiträge)

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Die wesentlichen Kennzeichen der systemorientierten Theorie liegen in der Erkenntnis, dass die psychische Gesundheit des Einzelnen in Abhängigkeit von seiner sozialen Wirklichkeit ge-sehen wird, da jeder von uns ein Teil eines sozialen Systems ist. (z.B. Familie, Arbeitskol-legen, Nachbarn, Sportverein usw.) Innerhalb dieses Systems hat das Verhalten eines jeden Bedeutung für die Anderen und löst dadurch bestimmte Reaktionen aus. Diese Reaktion wirkt sich wiederum auf das Verhalten eines jeden Einzelnen aus (dynamische Wechselwirkung). In den systemorientierten Theorien steht die Wechselwirkung, die Interaktion zwischen Mensch und seiner Umwelt im Mittelpunkt. Psychische Probleme einer Einzelperson werden als Folge gestörter Beziehungen innerhalb des Systems (z.B. Familie) betrachtet. Typische systemische Methoden sind das „zirkuläre“ Fragen, Symtomverschreibung, paradoxe Intention, Reframing (Neudefinieren wichtiger Aspekte), Familienskulptur und Hausaufgaben für die Familie oder einzelne Mitglieder.

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Fachgebiete: Psychologie

Diese Seite wurde zuletzt am 11. November 2008 um 16:18 Uhr bearbeitet.

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