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Synovialis

Version vom 17. Oktober 2016, 11:25 Uhr von Anton-Martin Christof (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Gelenkschleimhaut, Gelenkinnenhaut, Membrana synovialis, Gelenkmembran, Synovialmembran, Synovialschleimhaut

1 Definition

Die Synovialis oder Gelenkinnenhaut ist ein spezialisierte Schleimhaut, welche die Innenseite der Gelenke, Sehnenscheiden und Bursen auskleidet. Sie sezerniert den Gelenkschleim (Synovia). Sie ist per definitionem obligater Bestandteil von Diarthrosen.

2 Histologie

Die Synovialis ist ein epithelähliches Gewebe aus 1-4 Zelllagen ("Intima synovialis"), das an seiner Unterseite direkt auf ein lockeres gut vaskularisiertes, kollagenes Bindegewebe stößt. In dieser Subintima kommen Fettzellen, Fibroblasten, Mastzellen und Makrophagen vor. Eine kontinuierliche Basalmembran - wie beim einem "richtigen" Epithel - ist nicht ausgebildet.

Die Synovialzellen ("Synoviozyten") weisen eine sehr variantenreiche Morphologie auf. Sie können abgeplattet und mesothelähnlich, spindelförmig oder kubisch sein. In der Deckzellschicht werden zwei verschiedene Zellarten unterschieden:

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Fachgebiete: Histologie

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