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Suprapubischer Blasenkatheter: Unterschied zwischen den Versionen

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Wesentliche Vorteile des [[suprapubisch]]en Zugansgweges sind bessere Hygiene, höherer Tragekomfort und die Vermeidung von [[Harnröhrenstriktur]]en. [[Katheterassoziierter Infekt|Katheterassoziierte Infekte]] treten bei suprapubischen Kathetern ebenso auf wie bei [[transurethral]]en Kathetern.
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Wesentliche Vorteile des [[suprapubisch]]en Zugangsweges sind bessere Hygiene, höherer Tragekomfort und die Vermeidung von [[Harnröhrenstriktur]]en. [[Katheterassoziierter Infekt|Katheterassoziierte Infekte]] treten bei suprapubischen Kathetern ebenso auf wie bei [[transurethral]]en Kathetern.
  
 
In bestimmten Situationen, z.B. nach Operationen an der Harnblase oder Harnröhre, ist eine [[extranatomisch]]e oder zusätzliche Harnableitung als Sicherheitsmaßnahme sinnvoll.
 
In bestimmten Situationen, z.B. nach Operationen an der Harnblase oder Harnröhre, ist eine [[extranatomisch]]e oder zusätzliche Harnableitung als Sicherheitsmaßnahme sinnvoll.

Aktuelle Version vom 9. Juli 2016, 08:06 Uhr

Synonyme: suprapubischer Dauerkatheter (SDK, SPDK), suprapubischer Fistelkatheter (SFK, SPFK), suprapubischer Katheter, Bauchdeckenkatheter

1 Definition

Der suprapubische Blasenkatheter, kurz SBK, ist ein Blasenkatheter, der oberhalb des Schambeins durch die Bauchwand in die Harnblase eingeführt wird und so den Urin unter Umgehung der Harnröhre ableitet.

2 Ausführungen

Suprapubische Blasenkatheter sind in 2 Ausführungen verfügbar:

  • 1-Weg-Katheter aus Polyurethran oder PVC, die durch eine Naht an der Bauchwand fixiert werden. Sie kommen bevorzugt bei kurzdauernder (z.B. perioperativer) Katheterisierung zum Einsatz.
  • 2-Wege-Katheter, die über einen blockierbaren Ballon verfügen. Sie werden für die langfristige Katheterisierung verwendet (Dauerkatheter). Durch die Ballonblockade kann auf eine Fadenfixierung an der Haut verzichtet werden, was Infektionen der Einstichstelle vermeidet.

3 Indikationen

Wesentliche Vorteile des suprapubischen Zugangsweges sind bessere Hygiene, höherer Tragekomfort und die Vermeidung von Harnröhrenstrikturen. Katheterassoziierte Infekte treten bei suprapubischen Kathetern ebenso auf wie bei transurethralen Kathetern.

In bestimmten Situationen, z.B. nach Operationen an der Harnblase oder Harnröhre, ist eine extranatomische oder zusätzliche Harnableitung als Sicherheitsmaßnahme sinnvoll.

4 Komplikationen

5 Kontraindikationen

siehe auch: suprapubische Blasenpunktion

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Juli 2016 um 08:06 Uhr bearbeitet.

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