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Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung

Version vom 17. April 2018, 22:02 Uhr von Sophia Schwarz (Diskussion | Beiträge)

Erik H. Erikson (1902 – 1994)

Das Stufenmodell nach Erikson ist eine Erweiterung und Modifikation der Freudschen Theorie. Zentral ist der Aufbau einer Ich- Identität im Lebenslauf, deren zentrales Merkmal das Gefühl einer inneren Einheit und Konstanz ist. Entwicklung ist laut Erikson die Bewältigung psychosozialer Herausforderungen. Eine psychosoziale Krise beschreibt dabei einen Wendepunkt im Sinne einer entscheidenden Periode. Sie zeichnet sich einerseits durch erhöhte Vulnerabilität aus, birgt andererseits aber auch ein erhöhtes Potential für Entwicklung und persönliches Wachstum.

8 Entwicklungsphasen bzw. psychosoziale Krisen:
  1. Urvertrauen vs. Urmisstrauen (1. Lebensjahr)
  2. Autonomie vs. Scham und Zweifel (2.-3. Lebensjahr)
  3. Initiative vs. Schuldgefühl (4.-5. Lebensjahr)
  4. Leistung vs. Minderwertigkeitsgefühl (6.-11. Lebensjahr)
  5. Identität vs. Rollendiffusion (12.-18. Lebensjahr)
  6. Intimität vs. Isolation (junges Erwachsenenalter)
  7. Zeugenden Fähigkeit vs. Stagnation (mittleres Erwachsenenalter)
  8. Ich- Integrität vs. Verzweiflung (hohes Erwachsenenalter)

Diese Seite wurde zuletzt am 21. April 2018 um 23:50 Uhr bearbeitet.

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