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Stirnhöhle

Version vom 13. November 2019, 16:51 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Sinus frontalis
Englisch: frontal sinus

1 Definition

Die Stirnhöhlen sind paarig angelegte, mit Schleimhaut (Flimmerepithel) ausgekleidete Hohlräume im Os frontale. Sie zählen zu den Nasennebenhöhlen.

2 Anatomie

Die beiden Stirnhöhlen sind luftgefüllt und werden deshalb auch als Pneumatisationsräume bezeichnet. Sie werden durch das Septum interfrontale voneinander getrennt und münden über den Recessus frontalis im Hiatus semilunaris in den mittleren Nasengang (Meatus nasi medius). Sie sind mit respiratorischem Flimmerepithel ausgekleidet.

3 Funktion

Wie alle Nasennebenhöhlen dient der Sinus frontalis der Erwärmung der Atemluft, als Resonanzraum für Nasallaute und als Pneumatisationsraum zur Gewichtsentlastung.

4 Klinik

Die häufigste Erkrankung ist die Stirnhöhlenentzündung (Sinusitis frontalis). In seltenen Fällen kan sie zu einer Stirnbeinosteomyelitis führen.

Fachgebiete: Kopf und Hals

Diese Seite wurde zuletzt am 13. November 2019 um 17:31 Uhr bearbeitet.

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