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Stimulans: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein '''Stimulans''' (Plural: Stimulanzien) ist ein [[Wirkstoff]], der anregend auf die Körperfunktionen wirkt. Im engeren Sinn sind damit Substanzen gemeint, die anregend auf das [[Nervensystem]] wirken.
 
Ein '''Stimulans''' (Plural: Stimulanzien) ist ein [[Wirkstoff]], der anregend auf die Körperfunktionen wirkt. Im engeren Sinn sind damit Substanzen gemeint, die anregend auf das [[Nervensystem]] wirken.
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Indirekte [[Sympathomimetikum|Sympathomimetika]] erhöhen die Freisetzung von [[Noradrenalin]] in den [[Synaptischer Spalt|synaptischen Spalt]] und hemmen zudem häufig die Wiederaufnahme dieses [[Neurotransmitter]]s in die [[Präsynapse]]. Dadurch wird die Aktivität des [[Sympathikus]] gesteigert. [[Peripher]] können sich dem entsprechend eine Steigerung der [[Herzfrequenz]], erhöhter [[Blutdruck]], [[Dilatation]] der [[Bronchien]] und weitere Effekte einer Sympathikusaktivierung zeigen. Im [[Zentralnervensystem]] wirksame indirekte [[Sympathomimetikum|Sympathomimetika]] (zentrale Stimulanzien) steigern unter anderem die Konzentrationsfähigkeit, das fokussierte Denken und die [[Vigilanz]]. [[Überdosierung]] und [[Abusus]] kann zur Verkennung der Leistungsgrenzen, Beeinflussung des [[Kardiovaskuläres System|kardiovaskulären Systems]] und zum [[Tod]] führen.
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Zu dieser Wirkstoffklasse zählen beispielsweise:
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*Amphetamine und weitere Phenylethylamin-Derivate
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**[[Amphetamin]]
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**[[Dexamphetamin]]
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**[[Methylphenidat]]
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*[[Modafinil]]
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*[[Guanfacin]]
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*[[Pemolin]]
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Ferner sind zahlreiche illegale [[Rauschmittel]] zu dieser Klasse zu zählen, so etwa [[Kokain]] und [[Ecstasy]].
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===Indikationen===
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Zentrale Stimulanzien sind zum Beispiel bei [[Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom]] und [[Narkolepsie]] indiziert.
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
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[[Tag:Stimulanzien]]
 
[[Tag:Wirkstoff]]
 
[[Tag:Wirkstoff]]

Version vom 9. Dezember 2017, 15:44 Uhr

von lateinisch: stimulare - anregen

1 Definition

Ein Stimulans (Plural: Stimulanzien) ist ein Wirkstoff, der anregend auf die Körperfunktionen wirkt. Im engeren Sinn sind damit Substanzen gemeint, die anregend auf das Nervensystem wirken.

2 Zentrale indirekte Sympathomimetika

Indirekte Sympathomimetika erhöhen die Freisetzung von Noradrenalin in den synaptischen Spalt und hemmen zudem häufig die Wiederaufnahme dieses Neurotransmitters in die Präsynapse. Dadurch wird die Aktivität des Sympathikus gesteigert. Peripher können sich dem entsprechend eine Steigerung der Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck, Dilatation der Bronchien und weitere Effekte einer Sympathikusaktivierung zeigen. Im Zentralnervensystem wirksame indirekte Sympathomimetika (zentrale Stimulanzien) steigern unter anderem die Konzentrationsfähigkeit, das fokussierte Denken und die Vigilanz. Überdosierung und Abusus kann zur Verkennung der Leistungsgrenzen, Beeinflussung des kardiovaskulären Systems und zum Tod führen.

Zu dieser Wirkstoffklasse zählen beispielsweise:

Ferner sind zahlreiche illegale Rauschmittel zu dieser Klasse zu zählen, so etwa Kokain und Ecstasy.

2.1 Indikationen

Zentrale Stimulanzien sind zum Beispiel bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom und Narkolepsie indiziert.

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Dezember 2017 um 10:36 Uhr bearbeitet.

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