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Sterben: Unterschied zwischen den Versionen

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Die [[Agonie]] ist durch das allmähliche Nachlassen der [[Stoffwechsel]]prozesse gekennzeichnet und führt zu einem langsamen Verlöschen der Lebensprozesse. Sie ist am Schwinden des [[Bewusstsein]]s, an einer röchelnden [[Atmung]] und einem schwächer werdenden, unregelmäßigen [[Puls]] erkennbar. Außerdem geht die Agonie mit deiner Erschlaffung der [[Muskulatur]] und dem Erlöschen der [[Nervenreflex]]e einher. Die unkoordinierten Bewegungen und Lautäußerungen, welche auf Grund des Ausfalls zentraler Steuerungsmechanismen entstehen, werden oft fälschlich als [[Todeskampf]] gedeutet.
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[[Fachgebiet:Rechtsmedizin]][[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]

Aktuelle Version vom 25. November 2010, 16:29 Uhr

Synonyme: ableben, verscheiden
Englisch: to die

1 Definition

Mit dem Wort Sterben bezeichnet man den Übergang eines Lebewesens vom Leben in den Tod. Der Prozess des Sterbens ist durch eine fortschreitende Reduktion der Vitalfunktionen (z.B. Herzschlag, Atmung) bis zu ihrem vollständigen Erliegen gekennzeichnet.

2 Hintergrund

Aus wissenschaftlicher Sicht beschäftigt sich die Sterbeforschung mit dem Phänomen des Sterbens. Aktive oder passive Maßnahmen zur Erleichterung oder Verkürzung des Sterbens bezeichnet man als Sterbehilfe.

3 Phasen des Sterbens

3.1 Agonie

Die Agonie ist durch das allmähliche Nachlassen der Stoffwechselprozesse gekennzeichnet und führt zu einem langsamen Verlöschen der Lebensprozesse. Sie ist am Schwinden des Bewusstseins, an einer röchelnden Atmung und einem schwächer werdenden, unregelmäßigen Puls erkennbar. Außerdem geht die Agonie mit deiner Erschlaffung der Muskulatur und dem Erlöschen der Nervenreflexe einher. Die unkoordinierten Bewegungen und Lautäußerungen, welche auf Grund des Ausfalls zentraler Steuerungsmechanismen entstehen, werden oft fälschlich als Todeskampf gedeutet.

3.2 Indivudualtod

Die nächste Phase ist der Individualtod, der sich entweder als klinischer oder als Hirntod manifestiert. Dabei tritt bei fehlgeschlagenen Reanimationsmaßnahmen etwa 10 Minuten nach dem klinischen Tod der Hirntod ein - erst dann ist der Mensch irreversibel tot.

3.3 Intermediäres Leben

Im als intermediäres Leben bezeichneten Zustand leben die Organe und Gewebe entsprechend ihres Sauerstoffbedarfs eine kurze Zeit weiter.

3.4 Biologischer Tod

Am Schluss des Sterbens steht der biologische Tod, der auch Organ- oder Zelltod genannt wird und nach dem Absterben der letzten Zelle eintritt.

3.5 Psychologische Aspekte

Neben den obengenannten biologischen Phasen des Sterbens werden in der Psychologie die Sterbephasen nach Kübler-Ross beschrieben, die das Verhalten eines Patienten bei einem bald bevorstehenden Tode beschreiben.

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