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Statolithenmembran

Version vom 9. Januar 2018, 01:56 Uhr von cand. med. Vincent K. Köntges (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Otolithenmembran, Statokonienmembran

1 Definition

Die Statolithenmembran ist eine gallertartige Matrix, in welche kleine Kalziumkarbonat-Kristalle (Statolithen) eingebettet sind.

2 Hintergrund

Die Statolithenmembran bedeckt die Fortsätze der Haarzellen in der Macula utriculi und der Macula sacculi des Vestibularorgans. Sie besitzt eine größere Dichte als die umgebende Endolymphe. Bei Beschleunigungen verlagert sich die Statolithenmembran durch ihre größere Masseträgheit gegenüber den Haarzellen und zieht deren Zellfortsätze mit. Das löst eine Depolarisation der Haarzellen aus.

3 Pathologie

Durch Degeneration der Otolithenmembran oder im Rahmen eines Labyrinthtraumas kann es zum Ablösen von Calciumkristallen (Otolithen) kommen, die das Vestibularorgan bei bestimmten Kopfbewegungen reizen und zu Schwindel führen. Diese Pathologie wird auch benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel genannt.

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