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Stapediusreflexmessung: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Kontralateral]]e Reflexmessung: Zur Auslösung des Reflexes wird das gegenüberliegende Ohr beschallt ("Sondenohr" ≠ "Reizohr").
 
* [[Kontralateral]]e Reflexmessung: Zur Auslösung des Reflexes wird das gegenüberliegende Ohr beschallt ("Sondenohr" ≠ "Reizohr").
  
Der Schallpegel wird - beginnend bei 70 [[dB]] - in 5 dB-Schritten erhöht, bis der Wert erreicht ist, der durch die Reflexauslösung eine erkennbare  Änderung der [[Impedanz]] verursacht. Ihn bezeichnet man als so genannte [[Stapediusreflexschwelle]] (SRS).  
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Der Schallpegel wird - beginnend bei 70 [[dB]] - in 5 dB-Schritten erhöht, bis der Wert erreicht ist, der durch die Reflexauslösung eine erkennbare  Änderung der [[Impedanz]] verursacht. Ihn bezeichnet man als so genannte [[Stapediusreflexschwelle]] (SRS). Die SRS wird normalerweise bei verschiedenen Frequenzen, z.B. bei 0.5, 1, 2 und 4 k[[Hz]] bestimmt.
  
 
==Aussagekraft==
 
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Die Stapediusreflexmessung dient unter anderem zum Nachweis einer [[Otosklerose]]. Hier ist die Impedanzänderung durch den Stapediusreflex aufgehoben.
 
Die Stapediusreflexmessung dient unter anderem zum Nachweis einer [[Otosklerose]]. Hier ist die Impedanzänderung durch den Stapediusreflex aufgehoben.

Version vom 11. Juli 2004, 16:58 Uhr

1 Definition

Die Stapediusreflexmessung ist wie die Tympanometrie ein Verfahren der Impedanzaudiometrie. Sie dient der Bewertung der Mittelohrfunktion.

2 Prinzip

Bei normaler Mittelohrbeweglichkeit bewirkt die durch einen bestimmten Schallpegel ausgelöste Kontraktion des Musculus stapedius eine Verspannung der Gehörknöchelchenkette und damit eine plötzliche Änderung der Compliance (Beweglichkeit) des Trommelfells.

Der Patient wird zur Messung über einen Kopfhörer oder eine Sonde definierten Schallreizen ausgesetzt. Dabei kann man zwei Verfahren unterscheiden:

  • Ipsilaterale Reflexmessung: Zur Auslösung des Reflexes wird das Ohr beschallt, an dem auch die Reflexmessung stattfindet ("Sondenohr" = "Reizohr").
  • Kontralaterale Reflexmessung: Zur Auslösung des Reflexes wird das gegenüberliegende Ohr beschallt ("Sondenohr" ≠ "Reizohr").

Der Schallpegel wird - beginnend bei 70 dB - in 5 dB-Schritten erhöht, bis der Wert erreicht ist, der durch die Reflexauslösung eine erkennbare Änderung der Impedanz verursacht. Ihn bezeichnet man als so genannte Stapediusreflexschwelle (SRS). Die SRS wird normalerweise bei verschiedenen Frequenzen, z.B. bei 0.5, 1, 2 und 4 kHz bestimmt.

3 Aussagekraft

Die Stapediusreflexmessung dient unter anderem zum Nachweis einer Otosklerose. Hier ist die Impedanzänderung durch den Stapediusreflex aufgehoben.

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