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Spindelpause

Version vom 23. November 2021, 18:20 Uhr von Lovis Hampe (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Die Spindelpause bezeichnet den Wegfall der Ia-Afferenzen der Muskelspindeln, die bei statischer Muskelarbeit ohne α/γ-Koaktivierung auftreten würde.

2 Hintergrund

Bei Kontraktion eines Muskels durch Impulse eines α-Motoneurons verkürzen sich die mittleren Anteile der Muskelspindel. Physiologisch kommt es zu einer über γ-Motoneuronen vermittelten Kontraktion der intrafusalen Muskulatur als Anpassung an die Kontraktion der extrafusalen Muskulatur (α/γ-Koaktivierung).
Ohne die Aktivierung der γ-Motoneurone, würde es zu einem Ausfall, oder stark verminderter Frequenz von Afferenzen der Muskelspindeln kommen. Diesen theoretischen Ausfall der Muskellängenmessung nennt man Spindelpause.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. November 2021 um 18:20 Uhr bearbeitet.

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