Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Spinalanästhesie

Version vom 25. Mai 2014, 15:32 Uhr von Dr. med. Sven Goddon (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Lumbalanästhesie

1 Definition

Die Spinalanästhesie ist eine Form der Regionalanästhesie, bei der ausgewählte Segmente im kaudalen Teil des Rückenmarks anästhesiert werden. Sie zählt zur Gruppe der zentralen Leitungsanästhesien.

2 Wirkung

Die Spinalanästhesie bewirkt eine passagere und reversible Funktionshemmung der betroffenen Nerven. Sie führt dabei zu folgenden Effekten:

3 Technik

Bei der Spinalanästhesie penetriert die Injektionsnadel im Gegensatz zur Periduralanästhesie die Dura mater (harte Hirnhaut) und dringt in den Liquorraum des Rückenmarks ein. Das Lokalanästhetikum, meist Bupivacain, kann sich dadurch im Liquor cerebrospinalis frei ausbreiten kann und betäubt das Rückenmark und die aus ihm abgehenden Nervenfasern im Spinalkanal.

4 Indikation

Die Spinalanästhesie wird vor allem bei chirurgischen Eingriffen an der unteren Körperhälfte eingesetzt, z.B. bei:

Bei diesen Eingriffen kann die Spinalanästhesie die Narkose ersetzen.

Diese Seite wurde zuletzt am 25. Mai 2014 um 15:32 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

23 Wertungen (3.87 ø)

72.945 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: