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Spermatozytogenese

Version vom 18. September 2005, 10:08 Uhr von 80.226.250.247 (Diskussion)

1 Definition

Die Spermatozytogenese dient der Enstehung von Spermatiden und läuft von der Pubertät an in den Samenkanälchen des Hodens ab.

2 Entwicklungsstadien

2.1 Spermatogonien Typ A

Die Spermatogonien vom Typ A entstehen durch mitotische Teilungen der Urgeschlechtszellen, die auch Gonozyten genannt werden. Sie liegen in den Samenkanälchen basal.

2.2 Spermatogonien Typ B

Durch eine weitere mitotische Teilung sind aus den Spermatogonien Typ A die Spermatogonien Typ B entstanden. Sie liegen weiter von der Basalmembran entfernt.

2.3 Primäre Spermatozyten

Aus den Spermatogonien Typ B sind die primären Spermatozyten hervorgangen. Sie nähern sich in mehreren Reihen dem Lumen des Samenkanälchen und stellen den größten Zelltyp der Spermatozytogenese dar. Nachdem die DNA verdoppelt wurde (4n), treten sie in die erste meiotische Teilung ein und werden zu sekundären Spermatozyten. Lichtmikroskopisch sind sie sehr gut am kondensierten Chromatin zu erkennen.

2.4 Sekundäre Spermatozyten

Die sekundären Spermatozyten führen die zweite meiotische Teilung durch und werden zu Spermatiden. Sie sind unter dem Lichtmikrokop nur selten zu sehen, da die zweite Teilung sehr schnell verläuft.

Die Zellen der Spermatozytogenese sind durch Zellbrücken verbunden, so dass die Entwicklung synchron verläuft.

Die Differenzierung der Spermiden zum Geißel begeißelten Spermium wird als Spermiogenese bezeichnet.

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