Spee-Kurve

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nach den Beobachtungen von Ferdinand Graf Spee (1855–1937) von 1891
Synonym: Speesche Kurve

1 Definition

Die Spee-Kurve ist eine Okklusions- und Kompensationskurve des eugnathen Gebisses. Sie ist der bogenförmige, nach oben offene Verlauf der Okklusionslinie, der die Schneidekanten und Höcker der oberen Zähne miteinander verbindet und dorsal den Gelenkkopf (Condylus) des Unterkiefers tangiert.

2 Hintergrund

Spee folgerte, dass sich die Gelenkköpfe und Zähne bei der Protrusion des Unterkiefers auf einem Kreisbogen bewegen. Die Kurve verläuft etwa in Form eines 1/4 Kreisbogens als Tangente entlang der Zähne. Der Mittelpunkt des gedachten Kreises liegt im Vorderabschnitt der Orbita, sein Radius beträgt ungefähr 65 bis 70mm.

Auf den Beobachtungen von Spee basiert die Forderung, dass die Kompensationskurve der Zähne und die Gelenkbahnneigung für eine balancierte Okklusion aufeinander abgestimmt sein sollten.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Spee-Kurve&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Spee-Kurve

Fachgebiete: Zahnmedizin

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