Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Skopolamin: Unterschied zwischen den Versionen

K
(Wirkmechanismus)
 
(6 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 10: Zeile 10:
 
==Chemie==
 
==Chemie==
 
Die chemische Bezeichnung ([[IUPAC-Name]]) von Skopolamin ist (–)-(S)-3-Hydroxy-2-phenylpropionic acid (1R,2R,4S,7S,9S)-9-methyl-3-oxa-9-azatricyclo[3.3.1.02,4]non-7-yl ester.  
 
Die chemische Bezeichnung ([[IUPAC-Name]]) von Skopolamin ist (–)-(S)-3-Hydroxy-2-phenylpropionic acid (1R,2R,4S,7S,9S)-9-methyl-3-oxa-9-azatricyclo[3.3.1.02,4]non-7-yl ester.  
Die [[Summenformel]] des Stoffes lautet C<sub>17</sub>H<sub>21</sub>NO<sub>4</sub>. Die Strukturformel zeichnet:
+
Die Strukturformel zeichnet:
 
+
  
 
<center>[[Bild:Scopolamin.png]]</center>
 
<center>[[Bild:Scopolamin.png]]</center>
 +
 +
Skopolamin hat die [[Summenformel]] C17H21NO4 und eine [[molare Masse]] von 303,35 g/[[mol]].
 +
 +
<dc3dmodel id= 0169c70750644e909426929f537eca25 ui_controls="1"  />
 +
 +
==Wirkmechanismus==
 +
Skopolamin wirkt als [[kompetitiver Antagonist]] am [[muscarinisch]]en [[Acetylcholinrezeptor]], wahrscheinlich am M1-Rezeptor-Subtyp.
  
 
==Indikationen==
 
==Indikationen==
Zeile 31: Zeile 37:
 
* Sehstörungen
 
* Sehstörungen
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 +
[[Tag:3D-Molekül]]
 
[[Tag:Alkaloid]]
 
[[Tag:Alkaloid]]

Aktuelle Version vom 26. März 2019, 20:56 Uhr

Synonyme: Hyoscin, Scopolamin
Englisch: scopolamine

1 Definition

Skopolamin ist ein Alkaloid von geringer therapeutischer Breite, das in Nachtschattengewächsen vorkommt.

2 Vorkommen

Skopolamin findet man in der Natur unter anderem im Stechapfel, im Bilsenkraut, in der Alraune und in der Engelstrompete. Der Wirkstoff kann jedoch auch synthetisiert werden.

3 Chemie

Die chemische Bezeichnung (IUPAC-Name) von Skopolamin ist (–)-(S)-3-Hydroxy-2-phenylpropionic acid (1R,2R,4S,7S,9S)-9-methyl-3-oxa-9-azatricyclo[3.3.1.02,4]non-7-yl ester.

Die Strukturformel zeichnet:
Scopolamin.png

Skopolamin hat die Summenformel C17H21NO4 und eine molare Masse von 303,35 g/mol.

Klicken und ziehen, um das 3D-Modell auf der Seite zu verschieben.

4 Wirkmechanismus

Skopolamin wirkt als kompetitiver Antagonist am muscarinischen Acetylcholinrezeptor, wahrscheinlich am M1-Rezeptor-Subtyp.

5 Indikationen

Scopolamin und seine Abkömmlinge werden in der Medizin bei verschiedenen Indikationen eingesetzt:

6 Nebenwirkungen

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. März 2019 um 20:56 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

42 Wertungen (1.88 ø)

81.899 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: