Sinus venarum cavarum (Veterinärmedizin)

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1 Definition

Als Sinus venarum cavarum bezeichnet man die glattwandige Ausbuchtung im rechten Herzvorhof, die den Einströmungsbereich der beiden Hohlvenen markiert. Sie ist bei allen Haussäugetieren ausgeprägt.

2 Anatomie

Der Sinus venarum cavarum ist eine glattwandige Erweiterung und liegt im Inneren des rechten Vorhofs. Die Vena cava caudalis mündet über das Ostium venae cavae caudale in diesen Sinus; die Vena cava craniale über das Ostium venae cavae craniale.

Die Crista terminalis grenzt den Sinus venarum cavarum vom eigentlichen Vorhof ab. Gleichzeitig ragt vom Dach des Sinus eine Muskelwulst (Tuberculum intervenosum) in die Strombahn beider Hohlvenen hinein. Diese muskulöse Struktur sorgt für den geregelten Blutfluss in die rechte Herzkammer, die dem Vorhof angeschlossen ist.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band III: Kreislaufsystem. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Sinus_venarum_cavarum_(Veterin%C3%A4rmedizin)&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Sinus_venarum_cavarum_(Veterin%C3%A4rmedizin)

Diese Seite wurde zuletzt am 3. April 2018 um 13:20 Uhr bearbeitet.

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