Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Sinnesmodalität: Unterschied zwischen den Versionen

(Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition== Als '''Sinnesmodalitäten''' werden Empfindungssysteme bezeichnet, zu denen beim Menschen beispielsweise die Systeme des Sehens, Hö…“)
 
 
(8 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
 +
''von lateinisch: modus - Art, Weise''
 +
 
==Definition==
 
==Definition==
Als '''Sinnesmodalitäten''' werden Empfindungssysteme bezeichnet, zu denen beim Menschen beispielsweise die Systeme des [[Sehen|Sehens]], [[Hören|Höhrens]], [[Riechens|Riechen]], [[Schmeckens|Schmecken]] und des [[Fühlens|Fühlen]] gezählt werden. Dabei umschliesst der Begriff die [[Sinnesorgan]]e und die zugehörigen Hilfseinrichtungen, welche für die Sinnesleistungen notwendig sind.
+
Als '''Sinnesmodalitäten''' werden in der [[Physiologie]] die verschiedenen [[Wahrnehmung]]sarten  bezeichnet, zu denen der Mensch befähigt ist. Nach dem klassischen Modell zählen dazu die fünf zentralen Sinnesleistungen [[Sehen]], [[Hören]], [[Riechen]], [[Schmecken]] und [[Fühlen]].  
 +
 
 +
==Hintergrund==
 +
Die 5 klassischen Sinnesmodalitäten sind von der modernen Physiologie weiter differenziert worden. So wird das Fühlen u.a. weiter in [[Mechanorezeption]], [[Thermozeption]] und [[Nozizeption]] unterteilt, neben das Hören der [[Gleichgewichtssinn]] gestellt.
 +
 
 +
==Multimodalität==
 +
Im ZNS werden die verschiedenen Sinnesmodalitäten zu einer multimodalen Wahrnehmung der Umwelt integriert. Das verbessert die Orientierung des Individuums und ermöglicht es dem Gehirn, ein [[kohärent]]es Situationsmodell zu entwerfen, wenn eine Modalität unvollständige oder widersprüchliche Wahrnehmungen liefert. Die neurophysiologischen Mechanismen, mit denen das Gehirn diese Integrationsleistung erzielt, sind bislang (2018) nur unvollständig erforscht.
 +
[[Fachgebiet:Physiologie]]
 +
[[Tag:Sinnesempfindung]]
 +
[[Tag:Wahrnehmung]]

Aktuelle Version vom 11. März 2018, 00:42 Uhr

von lateinisch: modus - Art, Weise

1 Definition

Als Sinnesmodalitäten werden in der Physiologie die verschiedenen Wahrnehmungsarten bezeichnet, zu denen der Mensch befähigt ist. Nach dem klassischen Modell zählen dazu die fünf zentralen Sinnesleistungen Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen.

2 Hintergrund

Die 5 klassischen Sinnesmodalitäten sind von der modernen Physiologie weiter differenziert worden. So wird das Fühlen u.a. weiter in Mechanorezeption, Thermozeption und Nozizeption unterteilt, neben das Hören der Gleichgewichtssinn gestellt.

3 Multimodalität

Im ZNS werden die verschiedenen Sinnesmodalitäten zu einer multimodalen Wahrnehmung der Umwelt integriert. Das verbessert die Orientierung des Individuums und ermöglicht es dem Gehirn, ein kohärentes Situationsmodell zu entwerfen, wenn eine Modalität unvollständige oder widersprüchliche Wahrnehmungen liefert. Die neurophysiologischen Mechanismen, mit denen das Gehirn diese Integrationsleistung erzielt, sind bislang (2018) nur unvollständig erforscht.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (5 ø)

2.514 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: