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Simvastatin: Unterschied zwischen den Versionen

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* Cholestase
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* erhöhte Leberenzymwerte (z.B. Transaminasen)
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* Myopathien

Version vom 2. Juni 2011, 22:12 Uhr

Handelsnamen: Zocor, SimvaHEXAL u.a.

Englisch: simvastatin

1 Definition

Simvastatin gehört zur Medikamentengruppe der Statine, deren hauptsächliche Funktion es ist, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken.

2 Indikationen

3 Wirkmechanismus

Für die Synthese von Cholesterin in der Leber ist ein körpereigenes Enzym verantwortlich, die sogenannte HMG-CoA-Reduktase. Diese stellt den geschwindigkeitsbeschleunigenden Schritt in der gesamten Cholesterin-Produktion dar und muss daher bei zu hohen Cholesterinwerten in erster Linie gehemmt werden. Diesem Zweck dienen die Statine, darunter auch das Simvastatin. Als Inhibitor der HMG-CoA-Reduktase bewirkt Simvastatin eine verminderte Cholesterinsynthese und eine damit zusammenhängende gesteigerte LDL-Rezeptor-Synthese. Dies ermöglicht widerum seinerseits eine erhöhte Aufnahme von LDL in die Leberzellen, statt in die Peripherie. Der LDL-Spiegel im Blut wird somit herabgesenkt.

4 Metabolisierung

Simvastatin wird hauptsächlich in der Leber von der CYP-3A4, die Bestandteil des Cytochrom-P450-Systems ist, verstoffwechselt. Da beispielsweise das Antibiotikum Clarithromycin, die Antimykotika Itraconazol und Ketoconazol, und auch Grapefruitsaft die Fähigkeit besitzen, die CYP-3A4 zu inhibieren, würde bei deren gleichzeitiger Einnahme mit Simvastatin das Risiko für Nebenwirkungen zunehmen.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

  • Cholestase
  • erhöhte Leberenzymwerte (z.B. Transaminasen)
  • Myopathien

Diese Seite wurde zuletzt am 26. Juli 2020 um 12:52 Uhr bearbeitet.

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