Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Sialinsäure: Unterschied zwischen den Versionen

K
 
(Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer werden nicht angezeigt)
Zeile 8: Zeile 8:
 
Sialinsäuren kommen vor allem in [[Drüse]]n[[sekret]]en, im [[Blut]] und an der Oberfläche von [[Zellmembran]]en als Bausteine von [[Gangliosid]]en, [[Glykolipoid]]en und [[Glykoproteid]]en vor.
 
Sialinsäuren kommen vor allem in [[Drüse]]n[[sekret]]en, im [[Blut]] und an der Oberfläche von [[Zellmembran]]en als Bausteine von [[Gangliosid]]en, [[Glykolipoid]]en und [[Glykoproteid]]en vor.
  
Von medizinischem Interesse ist hier vor allem die [[N-Acetyl-Neuraminsäure]]. Als terminales [[Saccharid]]-Glied der [[Oligosaccharid]]ketten von Sialoglykoproteinen schützt es diese [[Glykoprotein]]e vor dem Abbau durch [[Hepatozyt]]en.
+
Von medizinischem Interesse ist hier vor allem die [[N-Acetylneuraminsäure]]. Als terminales [[Saccharid]]-Glied der [[Oligosaccharid]]ketten von Sialoglykoproteinen schützt es diese [[Glykoprotein]]e vor dem Abbau durch [[Hepatozyt]]en.
  
 
==Chemie==
 
==Chemie==
Zeile 16: Zeile 16:
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Tag:Glykoproteine]]
 
[[Tag:Glykoproteine]]
[[Tag:N-Acetylneuraminsäure]]
+
[[Tag:N-Acetyl-Neuraminsäure]]
 
[[Tag:NANA]]
 
[[Tag:NANA]]
 
[[Tag:Neuraminsäure]]
 
[[Tag:Neuraminsäure]]

Aktuelle Version vom 21. Februar 2018, 13:27 Uhr

Synonym: Sialsäure, N-Acety-D-neuraminsäure
Englisch: sialic acid

1 Definition

Der Begriff Sialinsäure beschreibt als Oberbegriff die Gruppe der N- und O-acetylierten Neuraminsäure-Derivate.

2 Biochemie

Sialinsäuren kommen vor allem in Drüsensekreten, im Blut und an der Oberfläche von Zellmembranen als Bausteine von Gangliosiden, Glykolipoiden und Glykoproteiden vor.

Von medizinischem Interesse ist hier vor allem die N-Acetylneuraminsäure. Als terminales Saccharid-Glied der Oligosaccharidketten von Sialoglykoproteinen schützt es diese Glykoproteine vor dem Abbau durch Hepatozyten.

3 Chemie

N-Acetyl-D-neuraminsäure enthält neun C-Atome, die aufgrund der Zusammenführung von N-Acetyl-D-mannosamin (C-4 bis C-9) und Pyruvat (C-1 biss C-3) entsteht. Die Summenformel lautet C11H19NO9.

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Februar 2018 um 13:27 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (4 ø)

17.616 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: