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Sialadenose

Version vom 20. Februar 2018, 18:26 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Englisch: sialadenosis

1 Definition

Unter einer Sialadenose versteht man eine Erkrankungen des Parenchyms der Speicheldrüsen, die nicht durch eine Entzündung oder einen Tumor ausgelöst wird. Die Sialadenose geht mit einer Hypertrophie der Drüsen einher.

  • ICD10-Code: K11.8 - Sonstige Krankheiten der Speicheldrüse

2 Epidemiologie

Jüngere Frauen erkranken häufiger als Männer, insbesondere nach Pubertät und Schwangerschaft.

3 Ursachen

4 Histologie

Das histologische Bild wird durch Veränderungen der Myoepithel- und Azinuszellen bestimmt. Die Azinuszellen sind deutlich vergrößert. Eine lymphoide oder granulozytäre Infiltration fehlt.

5 Symptome

Die Speicheldrüsenschwellungen treten in der Regel beidseitig auf und betreffen vor allem die Ohrspeicheldrüsen. Die Schwellung ist weitgehend schmerzlos, gelegentlich kann es zu einen Spannungsschmerz kommen.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Februar 2018 um 18:33 Uhr bearbeitet.

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