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Sexuell übertragbare Krankheiten: Unterschied zwischen den Versionen

 
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* nichtgonorrhoische [[Urethritis]] (NGU) und/oder [[Cervicitis]] (Infektion durch [[Chlamydia trachomatis|Chlamydien]], [[Mykoplasmen]] oder [[Ureaplasma urealyticum|Ureaplasmen]])  
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* nichtgonorrhoische [[Urethritis]] (NGU) und/oder [[Zervizitis]] (Infektion durch [[Chlamydia trachomatis|Chlamydien]], [[Mykoplasmen]] oder [[Ureaplasma urealyticum|Ureaplasmen]])  
 
* [[Gonorrhoe]], Tripper (Infektion durch [[Neisseria gonorrhoeae]])
 
* [[Gonorrhoe]], Tripper (Infektion durch [[Neisseria gonorrhoeae]])
 
* [[Herpes genitalis]] (Infektion durch [[Herpes-simplex-Virus]] Typ 2)
 
* [[Herpes genitalis]] (Infektion durch [[Herpes-simplex-Virus]] Typ 2)
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===extragenital (systemisch)===
 
===extragenital (systemisch)===
* [[AIDS]] (Infektion mit [[HIV]])
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* [[Hepatitis]] (Infektion mit Hepatitisviren)
 
* [[Hepatitis]] (Infektion mit Hepatitisviren)
 
* [[Syphilis]] (Infektion mit [[Treponema pallidum]])
 
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Die Therapie von STDs richtet sich nach der Art der Infektion bzw. dessen Erreger. Häufig werden [[Antibiotika]] und [[Virostatika]] eingesetzt. Eine erfolgreiche Therapie ist nicht bei allem STDs möglich (z.B. HIV).
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Die Therapie von STDs richtet sich nach der Art der Infektion bzw. deren Erreger. Häufig werden [[Antibiotika]] und [[Virostatika]] eingesetzt. Eine erfolgreiche Therapie ist nicht bei allem STDs möglich (z.B. HIV).
  
 
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* [https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/059-006l_S1_STI_STD-Beratung_2015-07.pdf Leitlinie STI/STD - Beratung, Diagnostik und Therapie, aktuell bis 2020]
 
* [https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/059-006l_S1_STI_STD-Beratung_2015-07.pdf Leitlinie STI/STD - Beratung, Diagnostik und Therapie, aktuell bis 2020]
* RKI: [https://link.springer.com/epdf/10.1007/s00103-017-2590-1?shared_access_token=AJCmwjoszYkKBfLM3LmW5ve4RwlQNchNByi7wbcMAY52nAkVKKYt1mYLeTeNpEby4lwDE080dYSCHyn08vhTG7dCfANucGC5j6DrdwqhmDNpZW02CTkWS0h_1sfNp8-cQX7ncTG-qvGWbpQaCEyErU4Pe2rSgQwrpBau-1CXYvE%3D Sexuell übertragbare Infektionen in Deutschland. Die aktuelle epidemiologische Lage] Bundesge sundheitsbl 2017. 60:948–957 DOI 10.1007/s00103-017-25 90-1
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* RKI: [https://link.springer.com/epdf/10.1007/s00103-017-2590-1?shared_access_token=AJCmwjoszYkKBfLM3LmW5ve4RwlQNchNByi7wbcMAY52nAkVKKYt1mYLeTeNpEby4lwDE080dYSCHyn08vhTG7dCfANucGC5j6DrdwqhmDNpZW02CTkWS0h_1sfNp8-cQX7ncTG-qvGWbpQaCEyErU4Pe2rSgQwrpBau-1CXYvE%3D Sexuell übertragbare Infektionen in Deutschland. Die aktuelle epidemiologische Lage] Bundesgesundheitsbl 2017. 60:948–957 DOI 10.1007/s00103-017-25 90-1
 
[[Fachgebiet:Dermatologie]]
 
[[Fachgebiet:Dermatologie]]
 
[[Fachgebiet:Infektiologie]]
 
[[Fachgebiet:Infektiologie]]

Aktuelle Version vom 23. November 2019, 16:41 Uhr

Synonyme: Sexuell übertragbare Infektion, Geschlechtskrankheit, Geschlechtserkrankung, STD, STI
Englisch: sexually transmitted disease (STD), sexually transmitted infection (STI)

1 Definition

Als sexuell übertragbare Krankheiten, kurz STDs, bezeichnet man Erkrankungen des Menschen, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Da diese Infektionen nicht selten asymptomatisch verlaufen, wird auch die Bezeichnung sexuell übertragbare Infektion benutzt.

2 Einteilung

Die häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten sind:

2.1 vorwiegend genital (lokal)

Weitere STDs sind beispielsweise:

2.2 extragenital (systemisch)

3 Epidemiologie

Im Jahr 2012 schätzte die WHO, dass pro Jahr etwa 357 Millionen Neuinfektionen mit Chlamydien, Gonokokken, Syphilis und Trichomonaden weltweit hinzukommen.

4 Prävention

Die wichtigste Präventivmaßnahme stellt die Benutzung eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr dar. Impfungen, falls vorhanden (z.B. Hepatitis B), verringern zusätzlich das Infektionsrisiko.

5 Therapie

Die Therapie von STDs richtet sich nach der Art der Infektion bzw. deren Erreger. Häufig werden Antibiotika und Virostatika eingesetzt. Eine erfolgreiche Therapie ist nicht bei allem STDs möglich (z.B. HIV).

6 Meldepflicht

Mit Ausnahme von HIV und Syphilis (anonyme Labormeldepflicht) existiert für STDs heute (2018) keine Meldepflicht mehr.

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