Serumalbumin

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1 Definition

Serumalbumin ist ein Laborwert der klinischen Chemie, der die Konzentration des Plasmaproteins Albumin im Blutserum angibt.

2 Aussagefähigkeit

Die Bestimmung des Serumalbumins dient in erster Linie dazu, eine mangelnde Proteinbildung in der Leber oder einen renalen bzw. gastrointestinalen Proteinverlust aufzudecken.

Da Albumin das wichtigste Plasmaprotein zur Aufrechterhaltiung des kolloidosmotischen Drucks (ca. 80%) ist, spielt der Serumalbumin-Wert auch eine wichtige Rolle im Rahmen der Differentialdagnostik von Ödemen.

3 Untersuchungsmaterial

4 Methodik

Serumalbumin kann mit verschiedenen Methoden gemessen werden:

Die Farbstoffbindungsmethode ist nur bei genauer Einhaltung der Messbedingungen spezifisch für Albumin. Fibrinogen (falls Plasma als Material verwendet wird) und Immunglobuline können mit erfasst werden.

Außerdem kann der Albumin-Anteil aus der Serumeiweißelektrophorese bestimmt werden.

5 Referenzbereich

  • 3,5 - 5,4 g/dl

Der Wert wird auch in mg/dl angegeben. Ausschlaggebend ist der vom jeweiligen Labor angegebene Referenzwert.

6 Interpretation

Erhöht bei:

Bei erniedrigten Werten spricht man von einer Hypalbuminämie. Sie tritt u.a. auf bei:

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Serumalbumin&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Serumalbumin

Diese Seite wurde zuletzt am 21. Januar 2016 um 09:55 Uhr bearbeitet.

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