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Serum-Ferritin

Version vom 8. Februar 2004, 19:37 Uhr von 80.141.87.193 (Diskussion)

Serum-Ferritin ist ein wichtiger Parameter für Störungen des Eisenstoffwechsels. Gemessen wird die Konzentration von Ferritin im Blutserum. Der Wert steigt mit zunehmender Eisenüberladung an. Bei Eisenmangel kann man Serum-Ferritin mit guter Näherung in Speichereisen umrechnen: Ein Anstieg des Serum-Ferritin-Spiegels um 1 µg/l entspricht etwa 8 mg Speichereisen.

Bei Eisenüberladung ist die Korrelation zwischen Serum-Ferritin und Speichersein häufig aufgehoben. Darüber hinaus kommt es bei einer Reihe von Erkrankungen (z.B. bei akuter Hepatitis, Infektionen, Tumoren) zu "falsch" erhöhten Werten.

1 Normwerte

Männer: 30-300 µg/L
Frauen: 10-200 µg/L

2 Abweichungen

Erhöht bei:

Erniedrigt bei:

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