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Serum-Ferritin: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Leukämie]]n
 
* [[Leukämie]]n
 
* div. [[Neoplasie]]n
 
* div. [[Neoplasie]]n
 
* [[Eisensupplementation]]
 
* [[Eisensupplementation]]
 
* [[Morbus Still]]
 
* [[Morbus Still]]
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* Eisenverwertungsstörungen ([[Porphyrie]]n, [[Hämoglobin]]opathien)
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* starken [[Menstruation]]sblutungen
 
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* chronischen Blutverlusten im [[Magen-Darm-Trakt]]
 
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* [[Nephrotisches Syndrom|Nephrotischem Syndrom]]
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== Hinweis ==
 
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Version vom 15. April 2016, 14:32 Uhr

Englisch: serum ferritin

1 Definition

Serum-Ferritin ist der Basis-Parameter der Diagnostik des Eisenstoffwechsels. Gemessen wird die Konzentration von Ferritin im Blutserum.

2 Aussagefähigkeit

Der Wert korreliert in gewissen Grenzen mit dem im Körper vorhandenen Speichereisen:

  • Bei Eisenmangel ist die Korrelation am deutlichsten. Hier kann man Serum-Ferritin mit guter Näherung in Speichereisen umrechnen: Ein Anstieg des Serum-Ferritin-Spiegels um 1 µg/l entspricht etwa 8 mg Speichereisen.
  • Bei Eisenüberladung ist die Korrelation zwischen Serum-Ferritin und Speichereisen häufig aufgehoben.
  • Bei einer Reihe von Erkrankungen (z.B. bei akuter Hepatitis, Infektionen, Tumoren) kann es zu "falsch" erhöhten Werten kommen, deshalb sollte man einen Entzündungsmarker (z.B. CRP) mitbestimmen.

3 Referenzbereich

Männer: 30-300 µg/l
Frauen: 10-200 µg/l

4 Interpretation

Erhöht bei:

Erniedrigt bei:

5 Hinweis

Als Parameter der Eisenversorgung der aktuellen Hämatopoese ist das Retikulozytenhämoglobin gut geeignet. Es ist nicht Akute-Phase-abhängig und reagiert auf Änderungen des Eisenhaushaltes (Blutung, i.v.-Eisengabe) innerhalb von 2-3 Tagen.

Diese Seite wurde zuletzt am 30. Juli 2019 um 09:20 Uhr bearbeitet.

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