Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

das Flexikon denkt gerade nach, deshalb steht es nur im Lesemodus zur Verfügung

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Serin/Threonin-Kinase-Hemmer: Unterschied zwischen den Versionen

(CDK-Inhibitoren)
(MEK-Inhibitoren)
Zeile 27: Zeile 27:
  
 
===MEK-Inhibitoren===
 
===MEK-Inhibitoren===
[[MEK-Inhibitor]]en beinflussen den [[MAPK/ERK-Signalweg]], indem sie die [[MAPK-Kinase]]n [[MEK1]] und [[MEK2]] hemmen. Dieser Signalweg ist bei vielen Tumoren überaktiv.
+
[[MEK-Inhibitor]]en beinflussen den [[MAPK/ERK-Signalweg]], indem sie die [[MAP-Kinase]]n [[MEK1]] und [[MEK2]] hemmen. Dieser Signalweg ist bei vielen Tumoren überaktiv.
 
* [[Binimetinib]]
 
* [[Binimetinib]]
 
* [[Cobimetinib]]
 
* [[Cobimetinib]]

Version vom 24. November 2018, 23:32 Uhr

Synonym: Serin/Threonin-Kinase-Inhibitor

1 Definition

Serin/Threonin-Kinase-Hemmer, kurz STKI, sind Arzneistoffe, die Enzyme aus der Klasse der Serin/Threonin-Kinasen hemmen. Sie gehören zu den Proteinkinasehemmern.

2 Einteilung

In der Gruppe der Serin/Threonin-Kinase-Hemmer lassen sich nach ihrem Zielprotein weitere Untergruppen differenzieren. Hemmt ein Arzneistoff mehrere Kinasen, spricht man von einem Multikinase-Inhibitor.

2.1 BRAF-Inhibitoren

BRAF-Inhibitoren richten sich gegen Tumore mit einer V600E-Mutation des Protoonkogens BRAF. Ihr Einsatzgebiet ist die Therapie des metastasierten malignen Melanoms.

2.2 CDK-Inhibitoren

CDK-Inhibitoren hemmen die Funktion der Cyclin-abhängigen Kinasen (CDKs), die an der Kontrolle des Zellzyklus beteiligt sind.

2.3 MEK-Inhibitoren

MEK-Inhibitoren beinflussen den MAPK/ERK-Signalweg, indem sie die MAP-Kinasen MEK1 und MEK2 hemmen. Dieser Signalweg ist bei vielen Tumoren überaktiv.

2.4 mTOR-Inhibitoren

mTOR-Inhibitoren hemmen mTOR, eine Serin/Threonin-spezifische Proteinkinase, die über die Proteinkomplexe mTORC1 und mTORC2 den Zellstoffwechsel und die Zellproliferation steuert. Die Substanzen dieser Wirkstoffgruppe leiten sich von dem in der Natur vorkommenden Antibiotikum Rapamycin ab.

Sirolimus und Everolimus werden als Immunsuppressiva eingesetzt.

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 11. Dezember 2018 um 12:49 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

1 Wertungen (4 ø)

780 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: