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Sekundärelektronenvervielfacher

Version vom 12. März 2015, 08:08 Uhr von Maria Fischer (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Der Sekundärelektronenvervielfacher (SEV) ist ein Detektor zur Detektion von sichtbarem Licht. Er besteht aus einer Photokathode, auf die mehere Dynoden mit steigender Beschleunigungsspannung, sowie eine Anode folgen.

2 Funktionsprinzip

Sobald Licht (Photonen) auf die Fotokathode trifft, tritt der äußere lichtelektrische Effekt auf, bei dem Elektronen aus dem Kathodenmaterial austreten. Die ausgetretenen Elektronen treffen auf die nachgeschalteten Dynoden mit steigender Beschleunigungsspannung und werden dabei vervielfacht, da die kinetische Energie der herausgelösten Elektronen stetig zunimmt. Die Anode am Ende des SEV registriert die ankommenden Elektronen in Form von kurzen Spannungsimulsen. Die Amplitude des gemessenen Spannungsimpulses ist dabei proportional zur Photonenenergie des eingefallenen Lichtes.

Fachgebiete: Physik

Diese Seite wurde zuletzt am 12. März 2015 um 15:45 Uhr bearbeitet.

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