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Sekundäre Siderose: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine '''sekundäre [[Siderose]]''' ist eine erworbene [[Hämochromatose]], d.h. eine Einsenüberladung, die nicht [[hereditär]] ist.  
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Eine '''sekundäre Siderose''' ist eine erworbene [[Hämochromatose]], d.h. eine Eisenüberladung ([[Siderose]]), die nicht [[hereditär]] ist.  
  
 
==Ätiologie==
 
==Ätiologie==
Verschiedene Sachen können diese Krankheit verursachen:
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Entstehen kann die Erkrankung durch:
 
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* [[Iatrogen]]e Ursachen wie [[Transfusion]]en, Eisentherapie, [[Dialyse]]
* [[Iatrogen]]e Ursachen ([[Transfusion]]en, Eisentherapie, [[Dialyse]])
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* [[Chronisch]]e Leberkrankheiten ([[virale Hepatitis]], [[alkoholische Leberkrankheit]]en)
 
* [[Chronisch]]e Leberkrankheiten ([[virale Hepatitis]], [[alkoholische Leberkrankheit]]en)
 
* Eisenspeichernde [[Anämie]]n ([[sideroblastische Anämie]], [[Thalassämie|Thalassaemia major]] , ...)
 
* Eisenspeichernde [[Anämie]]n ([[sideroblastische Anämie]], [[Thalassämie|Thalassaemia major]] , ...)

Aktuelle Version vom 25. Juli 2019, 16:37 Uhr

Synonym: erworbene Hämochromatose

1 Definition

Eine sekundäre Siderose ist eine erworbene Hämochromatose, d.h. eine Eisenüberladung (Siderose), die nicht hereditär ist.

2 Ätiologie

Entstehen kann die Erkrankung durch:

Trotzdem ist die Siderose sekundär, da sie als Folge der Anämie auftritt. Primäre, hereditäre Siderosen entstehen durch Gendefekte, die zu einer stark erhöhte Eisenaufnahme im Darm führen.
#2 am 25.07.2019 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Nicht hereditär in der Definition? Eisenspeichernde Anämien z.B. Thalassaemien (z.B. D56.4: Hereditäre Persistenz fetalen Hämoglobins (HPFH) können doch auch hereditär sein!
#1 am 20.07.2019 von Ulrich-Paul Huber (Heilpraktiker/in)

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