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Schwerhörigkeit

Version vom 3. Februar 2015, 18:01 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Hypakusis, Hörminderung

1 Definition

Als Schwerhörigkeit bezeichnet man die Minderung des Hörvermögens.

2 Hintergrund

Schwerhörigkeit kann angeboren sein oder mit fortschreitendem Alter eintreten bzw. zunehmen. Ihre Ausprägung kann geringfügig bis gravierend sein. Im Extremfall führt sie zur Gehörlosigkeit (Taubheit). Leichte Formen verlaufen dagegen häufig unbemerkt.

3 Einteilung

Man unterscheidet:

4 Ursachen

5 Therapie

Die Therapie der Schwerhörigkeit ist abhängig von der Art der Schwerhörigkeit und der auslösenden Ursache.

Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit kommen medikamentöse (z.B. Antibiotika) und operative Verfahren (u.a. Parazentese, Tympanoplastik, Stapesplastik) in Betracht. Bei Versagen dieser Verfahren erfolgt die Versorgung mit einem Hörgerät.

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit lässt sich meistens weder medikamentös noch durch eine operative Korrektur beeinflussen, da die Sinneszellen im Innenohr irreparabel geschädigt sind. Die Wahrnehmunsverluste können jedoch teilweise durch Anpassung eines Hörgeräts kompensiert werden. Bei völliger Ertaubung kann ein Cochleaimplantat oder ein aktives Mittelohrimplantat wieder ein Hören ermöglichen.

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