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Schwerhörigkeit: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Als '''Schwerhörigkeit''' bezeichnet man die Minderung des [[Hören | Hörvermögens]]. ICD10: H91.9
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Als '''Schwerhörigkeit''' bezeichnet man die Minderung des [[Hören|Hörvermögens]] als Abweichung von der [[Normalhörigkeit]].  
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Schwerhörigkeit kann angeboren sein oder mit fortschreitendem Alter eintreten bzw. zunehmen. Ihre Ausprägung kann geringfügig bis gravierend sein. Im Extremfall führt sie zur [[Gehörlosigkeit]] (Taubheit). Leichte Formen verlaufen dagegen häufig unbemerkt.
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Schwerhörigkeit kann angeboren oder erworben sein. Sie kann mit fortschreitendem Alter zunehmen. Ihre Ausprägung kann geringfügig bis gravierend sein. Im Extremfall führt sie zur [[Gehörlosigkeit]] ([[Taubheit]], [[Ertaubung]], [[Surditas]]). Leichte Formen verlaufen dagegen häufig unbemerkt.
  
 
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** [[Neurale Schwerhörigkeit]]
 
** [[Neurale Schwerhörigkeit]]
 
** [[Sensorineurale Schwerhörigkeit]]
 
** [[Sensorineurale Schwerhörigkeit]]
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** [[Kortikale Taubheit]]
 
*[[Schallwahrnehmungsschwerhörigkeit]]
 
*[[Schallwahrnehmungsschwerhörigkeit]]
 
*Kombinierte Schwerhörigkeit
 
*Kombinierte Schwerhörigkeit
  
 
==Ursachen==
 
==Ursachen==
* [[Gendefekt]]
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* Angeboren:
* [[Intrauterin]]e Infektion
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** spontane [[Gendefekt]]e
* [[Infektionskrankheit]]en (z.B. [[Masern]], [[Mumps]], [[Meningitis]], [[Tbc]], [[Typhus]], [[Herpes zoster]])
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** [[Intrauterin]]e Infektion
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* postnatal erworben
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** [[Infektionskrankheit]]en (z.B. [[Masern]], [[Mumps]], [[Meningitis]], [[Tbc]], [[Typhus]], [[Herpes zoster]])
 
** [[Otitis media]]
 
** [[Otitis media]]
** [[Otitis interna]] (Labyrinthitis)
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** [[Otitis interna]] ([[Labyrinthitis]])
 
* Degenerative Veränderungen ([[Presbyakusis]])
 
* Degenerative Veränderungen ([[Presbyakusis]])
* [[Trauma|Traumen]] ([[Schalltrauma]] [[Schädeltrauma]])
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* [[Noxe]]n (z.B. [[ototoxisch]]e [[Medikament]]e)
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* [[Trauma|Traumen]] ([[Schalltrauma]], [[Schädeltrauma]])
* [[Tumor]]en (z.B. [[Akustikusneurinom]])
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** [[Noxe]]n (z.B. [[ototoxisch]]e [[Medikament]]e)
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** [[Liquorpunktion]]
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** [[Tumor]]en (z.B. [[Akustikusneurinom]])
 
* [[Hörsturz]]
 
* [[Hörsturz]]
 
* [[Morbus Menière]]
 
* [[Morbus Menière]]
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* [[Tonaudiometrie]]
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* [[Sprachaudiometrie]]
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* [[Geräuschaudiometrie]]
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* [[Hirnstammaudiometrie]]
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* [[Stapediusreflex-Messung]]
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* [[Recruitment]]-Tests ([[Fowler-Test]], [[Lüscher-Test]], [[SISI-Test]]) kann eine 
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Neben diesen spezifischen [[HNO]]-ärztlichen Verfahren spielt die [[Bildgebung]] eine große Rolle , z.B. die [[Computertomografie]] (CT) und die [[Magnetresonanztomografie]] (MRT).
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Die Therapie der Schwerhörigkeit ist abhängig von der Art der Schwerhörigkeit und der auslösenden Ursache.
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Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit kommen medikamentöse (z.B. [[Antibiotika]]) und bei Schalleitungsschwerhörigkeiten operative Verfahren (u.a. [[Parazentese]], [[Tympanoplastik]], [[Stapesplastik]]) in Betracht. Bei Versagen dieser Verfahren erfolgt die Versorgung mit einem [[Hörgerät]].
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Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit lässt sich meistens weder medikamentös noch durch eine operative Korrektur beeinflussen, da die Sinneszellen im Innenohr irreparabel geschädigt sind. Die Wahrnehmungsverluste können jedoch teilweise durch Anpassung eines [[Hörgerät]]s kompensiert werden. Bei völliger Ertaubung kann ein [[Hirnstammimplantat]], ein [[Cochleaimplantat]] oder ein aktives [[Mittelohrimplantat]] wieder ein Hören ermöglichen.
 
[[Fachgebiet:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]
 
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2016, 12:11 Uhr

Synonyme: Hypakusis, Hörminderung, Hörstörung, Hörschaden

1 Definition

Als Schwerhörigkeit bezeichnet man die Minderung des Hörvermögens als Abweichung von der Normalhörigkeit.

2 Hintergrund

Schwerhörigkeit kann angeboren oder erworben sein. Sie kann mit fortschreitendem Alter zunehmen. Ihre Ausprägung kann geringfügig bis gravierend sein. Im Extremfall führt sie zur Gehörlosigkeit (Taubheit, Ertaubung, Surditas). Leichte Formen verlaufen dagegen häufig unbemerkt.

3 Einteilung

Man unterscheidet:

4 Ursachen


5 Diagnose

Die diagnostischen Maßnahmen dienen sowohl der Ursachenidentifizierung als auch der Bestimmung des Schweregrads der Schwerhörigkeit (s.a. Hörprüfungen).

Neben diesen spezifischen HNO-ärztlichen Verfahren spielt die Bildgebung eine große Rolle , z.B. die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomografie (MRT).

6 Therapie

Die Therapie der Schwerhörigkeit ist abhängig von der Art der Schwerhörigkeit und der auslösenden Ursache.

Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit kommen medikamentöse (z.B. Antibiotika) und bei Schalleitungsschwerhörigkeiten operative Verfahren (u.a. Parazentese, Tympanoplastik, Stapesplastik) in Betracht. Bei Versagen dieser Verfahren erfolgt die Versorgung mit einem Hörgerät.

Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit lässt sich meistens weder medikamentös noch durch eine operative Korrektur beeinflussen, da die Sinneszellen im Innenohr irreparabel geschädigt sind. Die Wahrnehmungsverluste können jedoch teilweise durch Anpassung eines Hörgeräts kompensiert werden. Bei völliger Ertaubung kann ein Hirnstammimplantat, ein Cochleaimplantat oder ein aktives Mittelohrimplantat wieder ein Hören ermöglichen.

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