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Schlaf-Wach-Rhythmus: Unterschied zwischen den Versionen

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Der ''Schlaf-Wach-Rhythmus'' beschreibt den zirkadianen Wechsel der [[Schlafphase|Schlaf-]] und [[Wachphase]]n sowie deren Zusammenhang.
Der [[Schlaf-Wach-Rhythmus]] beschreibt den Ablauf der [[Schlafphase]] und den Ablauf der Phase der [[Wachheit]] sowie deren Zusammenhang.
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Es ist der zirkadiane Wechsel von Schlafen und Wachen.
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==Voraussetzungen==
 
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Voraussetzungen für einen Schlaf-Wach-Rhythmus ist der äußere Wechsel der Zeiten. Erst im Ablauf der Tageszeiten und Jahreszeiten kann sich eine zirkadiane Rhythmik, wie sie beim Schlaf-Wach-Rhythmus vorliegt, ausbilden.
 
Voraussetzungen für einen Schlaf-Wach-Rhythmus ist der äußere Wechsel der Zeiten. Erst im Ablauf der Tageszeiten und Jahreszeiten kann sich eine zirkadiane Rhythmik, wie sie beim Schlaf-Wach-Rhythmus vorliegt, ausbilden.
  
 
==Biologie==
 
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In der Biologie gibt es eine Vielzahl zirkadianer Rhythmen, die letztendlich alle ein Analogon des menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus sind.
 
In der Biologie gibt es eine Vielzahl zirkadianer Rhythmen, die letztendlich alle ein Analogon des menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus sind.
  
So besitzen auch Pflanzen einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Morgens beim Aufgang der Sonne öffnen sie ihre Blüten und richten sie der Sonne entgegen. Hier ist die Phase ihres Wachstums und größten Stoffwechsels. Gegen Abend, wenn die Sonne untergeht, schließen sich ihre Blüten und die Stoffwechselprozesse der Pflanze verlangsamen sich über Nacht, bis am nächsten Morgen der Rhythmus von vorn beginnt.
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So besitzen auch Pflanzen einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Morgens beim Aufgang der Sonne öffnen sie ihre Blüten und richten sie der Sonne entgegen. Hier ist die Phase ihres [[Wachstum]]s und größten [[Stoffwechsel]]s. Gegen Abend, wenn die Sonne untergeht, schließen sich ihre Blüten und die Stoffwechselprozesse der Pflanze verlangsamen sich über Nacht, bis am nächsten Morgen der Rhythmus von vorn beginnt.
  
Tiere zeigen einen an ihr Beutefangverhalten und ihre Lebensrhythmik angepassten Schlaf-Wach-Rhythmus.  
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Tiere zeigen einen an ihr Beutefangverhalten und ihre Lebensrhythmik angepassten Schlaf-Wach-Rhythmus. Nachtaktive Tiere schlafen tagsüber und sind in der Dunkelheit aktiv, um zu jagen. Dämmerungsaktive Tiere wie Löwen schlafen und ruhen in den Heißen Mittagszeit und jagen in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Andere Tiere wie zum Beispiel Lemminge zeigen keine tageszeitadaptierten Schlaf-Wach-Phasen. Bei ihnen wechseln sich in kurzen Abständen Phasen der Ruhe von Phasen des Fressens und der Futtersuche ab.  
So schlafen nachaktive Tiere tagsüber und sind in der Dunkelheit wach und aktiv, um dort zu jagen.
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Dämmerungsaktive Tiere wie Löwen, schlafen und ruhen in der sengenden Hitze des Mittags und jagen in den frühen Morgen- oder Abendstunden.  
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Andere Tiere wie zum Beispiel Lemminge zeigen keine tageszeitadaptierten Schlaf-Wach-Phasen.
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Bei ihnen wechseln sich in kurzen Abständen Phasen der Ruhe von Phasen des Fressens und der Futtersuche ab.  
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==Ablauf beim Menschen==
 
==Ablauf beim Menschen==
 
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Der Mensch hat seinen Schlaf-Wach-Rhythmus an die festgelegten äußeren Taktgeber (Uhrzeit, Arbeitszeit) angepasst.
Der Mensch hat seinen Schlaf-Wach-Rhythmus an die festgelegten äußeren Taktgeber ( Uhrzeit, Arbeitszeit) angepasst.
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Dabei ist zu beobachten, dass Menschen oft einen anderen Rhythmus in ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus zeigen, wenn der äußere Taktgeber wegfällt. Zwar erlangt er ein Stück weit Anpassung und Training und der Körper gewöhnt sich an Schlafphasen. Doch oftmals fallen Weckzeiten nicht mit Wachzeiten zusammen und der Körper erfährt Störung in bestimmten Schlafphasen. Je nachdem, welche Phasen dabei gestört werden, kann es zu erheblichen Problemen kommen.
Dabei ist zu beobachten, dass Menschen oft einen anderen Rhythmus in ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus zeigen würden, würden diese äußeren Taktgeber wegfallen.
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Der Mensch ist in der Lage, sich an die äußeren Taktgeber anzupassen und aufzustehen, wenn der Wecker klingelt. Die dabei in ihm ablaufenden Prozesse kann er jedoch nicht beeinflussen. Zwar erlangt er ein Stück weit Anpassung und Training und der Körper wird sich an die Schlafphasen gewöhnen. Doch oftmals fallen unsere Weckzeiten nicht mit unseren Wachzeiten zusammen und der Körper erfährt Störung in bestimmten Schlafphasen.  
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Je nachdem, welche Phasen dabei gestört werden, kann es zu erheblichen Problemen kommen.
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==Störungen==
 
==Störungen==
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Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus machen sich zu aller erst durch [[Symptom]]e wie [[Müdigkeit]], [[Abgeschlagenheit]], [[Erschöpfung]] und [[Infektanfälligkeit]] bemerkbar.
  
Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus machen sich zu allererst durch uncharakteristische [[Symptom]]e wie [[Müdigkeit]], [[Abgeschlagenheit]], das Gefühl von [[Erschöpfung]] und [[Infektanfälligkeit]] bemerkbar.
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Patienten, die dauerhaft in ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus gestört werden, können [[Depression]]en und [[Psychose]]n entwickeln. Besonders ausgeprägt zeigt sich dies bei akutem Schlafentzug. Schon nach 2-3 Nächten Schlafentzug zeigen sich körperliche Symptome, die im schlimmsten Fall und bei anhaltendem Schlafentzug zum Zusammenbruch des Körpers und zum [[Tod]] führen können.
Patienten, die dauerhaft in ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus gestört werden können [[Depression]]en und [[Psychose]]n entwickeln. Besonders ausgeprägt zeigt sich dies bei akutem Schlafentzug. Schon nach 2-3 Nächten Schlafentzug zeigen sich körperliche Symptome, die im schlimmsten Fall und bei anhaltendem Schlafentzug zum Zusammenbruch des Körpers und zum [[Tod]] führen können.
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Version vom 28. März 2012, 15:15 Uhr

Synonym: Schlafrhythmus, zirkadiane Schlafrhythmik
Englisch: rhythm of sleep

1 Definition

Der Schlaf-Wach-Rhythmus beschreibt den zirkadianen Wechsel der Schlaf- und Wachphasen sowie deren Zusammenhang.

2 Voraussetzungen

Voraussetzungen für einen Schlaf-Wach-Rhythmus ist der äußere Wechsel der Zeiten. Erst im Ablauf der Tageszeiten und Jahreszeiten kann sich eine zirkadiane Rhythmik, wie sie beim Schlaf-Wach-Rhythmus vorliegt, ausbilden.

3 Biologie

In der Biologie gibt es eine Vielzahl zirkadianer Rhythmen, die letztendlich alle ein Analogon des menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus sind.

So besitzen auch Pflanzen einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Morgens beim Aufgang der Sonne öffnen sie ihre Blüten und richten sie der Sonne entgegen. Hier ist die Phase ihres Wachstums und größten Stoffwechsels. Gegen Abend, wenn die Sonne untergeht, schließen sich ihre Blüten und die Stoffwechselprozesse der Pflanze verlangsamen sich über Nacht, bis am nächsten Morgen der Rhythmus von vorn beginnt.

Tiere zeigen einen an ihr Beutefangverhalten und ihre Lebensrhythmik angepassten Schlaf-Wach-Rhythmus. Nachtaktive Tiere schlafen tagsüber und sind in der Dunkelheit aktiv, um zu jagen. Dämmerungsaktive Tiere wie Löwen schlafen und ruhen in den Heißen Mittagszeit und jagen in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Andere Tiere wie zum Beispiel Lemminge zeigen keine tageszeitadaptierten Schlaf-Wach-Phasen. Bei ihnen wechseln sich in kurzen Abständen Phasen der Ruhe von Phasen des Fressens und der Futtersuche ab.

4 Ablauf beim Menschen

Der Mensch hat seinen Schlaf-Wach-Rhythmus an die festgelegten äußeren Taktgeber (Uhrzeit, Arbeitszeit) angepasst. Dabei ist zu beobachten, dass Menschen oft einen anderen Rhythmus in ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus zeigen, wenn der äußere Taktgeber wegfällt. Zwar erlangt er ein Stück weit Anpassung und Training und der Körper gewöhnt sich an Schlafphasen. Doch oftmals fallen Weckzeiten nicht mit Wachzeiten zusammen und der Körper erfährt Störung in bestimmten Schlafphasen. Je nachdem, welche Phasen dabei gestört werden, kann es zu erheblichen Problemen kommen.

5 Störungen

Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus machen sich zu aller erst durch Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Infektanfälligkeit bemerkbar.

Patienten, die dauerhaft in ihrem Schlaf-Wach-Rhythmus gestört werden, können Depressionen und Psychosen entwickeln. Besonders ausgeprägt zeigt sich dies bei akutem Schlafentzug. Schon nach 2-3 Nächten Schlafentzug zeigen sich körperliche Symptome, die im schlimmsten Fall und bei anhaltendem Schlafentzug zum Zusammenbruch des Körpers und zum Tod führen können.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. März 2012 um 10:22 Uhr bearbeitet.

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