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Schilddrüsenadenom: Unterschied zwischen den Versionen

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Autonome Adenome können mittels einer [[Schilddrüsenszintigraphie]] untersucht werden. Findet man innerhalb dieser Untersuchung eine [[endokrin]]e Aktivität des Knotens, so wird es als ''[[heißer Knoten]]'' bezeichnet. Ist keine endokrine Aktivität nachweisbar, so folgt die Bezeichnung ''[[kalter Knoten]]''. Meist handelt es sich hierbei um einen kalten Knoten, d.h. solche Knoten produzieren häufig ''kein'' Schilddrüsenhormon.
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Autonome Adenome können ab einem Durchmesser von mindestens 1 cm mittels einer [[Schilddrüsenszintigraphie]] untersucht werden.<ref>[https://www.endokrinologie.net/krankheiten-schilddruese-knoten.php Netzwerk Endokrinologie, Stand November 2020]</ref> Findet man innerhalb dieser Untersuchung eine [[endokrin]]e Aktivität des Knotens, so wird es als ''[[heißer Knoten]]'' bezeichnet. Ist keine endokrine Aktivität nachweisbar, so folgt die Bezeichnung ''[[kalter Knoten]]''. Meist handelt es sich hierbei um einen kalten Knoten, d.h. solche Knoten produzieren häufig ''kein'' Schilddrüsenhormon.
  
 
Ein [[endokrin]] aktives, autonomes Adenom bezeichnet man auch als ''[[toxisches Schilddrüsenadenom]]''.
 
Ein [[endokrin]] aktives, autonomes Adenom bezeichnet man auch als ''[[toxisches Schilddrüsenadenom]]''.
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[[Fachgebiet:Nuklearmedizin]]
 
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Aktuelle Version vom 26. November 2020, 21:49 Uhr

Synonyme: Autonomes Adenom, Toxisches Adenom, Fokale Autonomie, Morbus Plummer

1 Definition

Das Schilddrüsenadenom stellt den häufigsten Tumor der Schilddrüse dar, wobei Frauen durchschnittlich häufiger betroffen sind als Männer. Es handelt sich hierbei um eine Neoplasie des Follikelepithels.

2 Ätiologie und Pathogenese

Die in jeder normalen Schilddrüse vorhandenen TSH-unabhängigen autonomen Areale können durch Zufuhr von Jod oder einer Entartung zum Adenom von einer euthyreoten Stoffwechsellage in eine Hyperthyreose übergehen.

3 Morphologie

Beginnt die Hormonproduktion des Adenoms den Hormonbedarf zu übersteigen, so kommt es zu einer Supprimierung des umgebenden Schilddrüsengewebes durch einen hypophysären Feedback-Mechanismus, welches dadurch atrophisch erscheint. Das Adenom dagegen ist eingekapselt und zeigt im histologischen Bild kubisches (d.h. aktives) Epithel mit kolloidarmen Follikeln.

4 Klinik

Autonome Adenome können ab einem Durchmesser von mindestens 1 cm mittels einer Schilddrüsenszintigraphie untersucht werden.[1] Findet man innerhalb dieser Untersuchung eine endokrine Aktivität des Knotens, so wird es als heißer Knoten bezeichnet. Ist keine endokrine Aktivität nachweisbar, so folgt die Bezeichnung kalter Knoten. Meist handelt es sich hierbei um einen kalten Knoten, d.h. solche Knoten produzieren häufig kein Schilddrüsenhormon.

Ein endokrin aktives, autonomes Adenom bezeichnet man auch als toxisches Schilddrüsenadenom.

5 Quellen

  1. Netzwerk Endokrinologie, Stand November 2020

Diese Seite wurde zuletzt am 16. November 2020 um 01:26 Uhr bearbeitet.

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