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Schichtwahl

Version vom 21. Juni 2013, 17:53 Uhr von Thomas Zalewski (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Die Schichtwahl bezeichnet in der Magnetresonanztomographie den Prozess der Aktivierung eines Gradientenmagnetfeldes im Rahmen einer MR-Sequenz, damit durch den Anregungsimpuls nur selektiv eine Schicht des menschlichen Körpers ein MR-Signal abgibt.

2 Physikalische Grundlagen

Dem eigentlichen Anregungspuls vorgeschaltet wird eine Gradientspule (bzw. mehrere für den Fall einer schrägen Schnittachse) aktiviert, die zusätzlich zu dem basalen Magnetfeld der Hauptspule ein überlagerndes Magnetfeld mit graduellem Abfall der magnetischen Flussdichte generiert. Da die Larmorfrequenz abhängig ist vom externen Magnetfeld, haben alle Spins entlang der Richtung des Gradienten eine unterschiedliche Larmorfrequenz erhalten. Durch Einsenden eines Anregungsimpulses einer bestimmten Frequenz werden nur noch die Spins angeregt, die die Bedingungen der Magnetresonanz erfüllen, also deren Larmorfrequenz nahe der EM-Pulsfrequenz ist.

Durch Aktivation eines starken Gradientenfeldes werden aus diesem Grund die Schichten dünner als bei schwächerem Gradient (Schichtdickewahl)

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Fachgebiete: Radiologie

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