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Sauerstoffsättigung: Unterschied zwischen den Versionen

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In der [[Intensivmedizin]] ist vor allem die gemischtvenöse Sauertoffsättigung von Bedeutung, da diese Rückschlüsse auf das [[Herzzeitvolumen]] schließen lässt.
 
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[[Fachgebiet:Physiologie]]

Version vom 24. Juli 2008, 18:37 Uhr

Englisch: oxygen saturation

1 Definition

Der Begriff Sauerstoffsättigung beschreibt den Quotienten von im Blut vorhandenem Sauerstoff und maximaler Sauerstoffkapazität des Blutes in Prozent.

2 Physiologie

Die normale Sauerstoffsättigung des gesunden Erwachsenen beträgt ca. 98%. Durch die Bestimmung der Sauerstoffsättigung kann eine respiratorische Insuffizienz diagnostiziert werden. Eine mangelnde Belüftung der Lunge kann unter anderem eine verringerte Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes zur Folge haben. Der Blutsauerstoff ist zum größten Teil an Hämoglobin gebunden. Lediglich ein sehr geringer Anteil ist physikalisch gelöst (s. Hüfner-Zahl).

2.1 Sauerstoffpartialdruck und -sättigung

Der Sauerstoffpartialdruck (pO2) verhält sich proportional zur Sauerstoffsättigung. Dieses Verhältnis ist an der Sauerstoffsättigungskurve des Hämoglobins abzulesen, welche einen sigmoiden Verlauf hat. So ergibt sich folgendes Verhältnis:

3 Klinische Relevanz

Durch die Bestimmung der arteriellen Sauerstoffsättigung im Rahmen einer Blutgasanalyse oder durch Pulsoxymetrie können nicht nur Rückschlüsse auf die Funktion der Lunge gezogen werden, sondern durch die Bestimmung der Sättigung des venösen Blutes auch die aktuelle Durchblutung, Sauerstoffaufnahme und Stoffwechselaktivität des Gewebes beurteilt werden.

In der Intensivmedizin ist vor allem die gemischtvenöse Sauertoffsättigung von Bedeutung, da diese Rückschlüsse auf das Herzzeitvolumen schließen lässt.

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