Salter-Harris-Klassifikation

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nach Robert Bruce Salter (1924-2010) and W. Robert Harris (1922–2005), kanadische Orthopäden
Englisch: Salter-Harris fractures

1 Definition

Die Salter-Harris-Klassifikation dient der Einteilung der Epiphysenverletzungen.

2 Hintergrund

Die Salter-Harris-Klassifikation ähnelt der Einteilung der Epiphysenverletzungen nach Aitken.

  • Salter-Harris I = Aitken 0: Epiphysiolyse ohne Begleitfraktur
  • Salter-Harris II = Aitken I: Partielle Epiphysiolyse mit Absprengung eines metaphysären Elements. Mit etwa 75% der Fälle häufigster Typ.
  • Salter-Harris III = Aitken II: Partielle Epiphysiolyse mit Epiphysenfraktur.
  • Salter-Harris IV = Aitken III: Fraktur durch Epi- und Metaphyse.
  • Salter-Harris V = Aitken IV: Kompressionsfraktur mit radiologisch sichtbarer axialer Stauchung der Epiphysenfuge

Zu den 5 ursprünglichen Salter-Harris-Frakturen wurden im Laufe der Zeit 4 weitere Typen (Salter VI-IX) hinzugefügt.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Salter-Harris-Klassifikation&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Salter-Harris-Klassifikation

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