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Rumpel-Leede-Test

Version vom 1. März 2005, 19:24 Uhr von Emrah Hircin (Diskussion | Beiträge)

Der Rumpel-Leede-Test ist ein diagnostischer Test zur Abklärung des Verdachts auf erhöhte Blutungsneigung (z.B. durch Thrombozytopenie) und Fragilität der Kapillaren (Vaskulitis, Ehlers-Danlos-Syndrom).

1 Durchführung

Eine Blutdruckmanschette wird am Oberarm des Patienten auf 10 mmHg über den diastolischen Blutdruckwert aufgepumpt und für fünf Minuten belassen. Innerhalb der 5 Minuten wird beobachtet, ob sich distal der Manschette kleine Einblutungen (Petechien) entwickeln.

2 Auswertung

Der Test ist bei Vorliegen von Einblutungen als positiv zu werten. Bei positivem Test kann eine labormedizinisch abzuklärende Thrombozytopenie die Ursache sein. Bei normalen Thrombozytenwerten spricht ein positiver Test für eine erhöhte Fragilität der Kapillaren.

Diese Seite wurde zuletzt am 27. Mai 2016 um 12:15 Uhr bearbeitet.

In den meisten Quellen finde ich nur die Angabe, dass er Chirurg war; z.T. steht da auch Internist und Chirurg.
#4 am 03.04.2020 von Bijan Fink (Arzt | Ärztin)
Lt. Wikipedia war Kollege Rumpel Internist, nicht Chirurg.
#3 am 03.04.2020 von Herbert Pletz (Arzt | Ärztin)
Thrombozytenfunktionsstörung eingearbeitet ;-)
#2 am 27.05.2016 von Dr. med. Norbert Ostendorf (Arzt | Ärztin)
Bei normalen Thrombozytenwerten kann immernoch eine Thrombozytenfunktionsstörung vorliegen. Also wäre es dann nicht zu früh, bei normalen Thrombozytenwerten auf eine Fragilität der Kapillaren zu schließen?
#1 am 30.09.2012 von Ekaterina Krasnyuk (Student/in der Humanmedizin)

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