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Rumpel-Leede-Test: Unterschied zwischen den Versionen

 
 
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Bei diesem Test wird bei Verdacht auf eine bestehende Blutungsneigung der Oberarm mithilfe einer Manschette für ca 5 min gestaut. Sollten sich innerhalb dieser Zeit Petechien auf der Haut zeigen, so ist dieser Test positiv.
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''nach dem deutschen Chirurgen Theodor Rumpel (1862-1923) und dem amerikanischen Arzt Carl Stockbridge Leede (1882-1964)''
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Der '''Rumpel-Leede-Test''' ist ein [[diagnostisch]]er [[Test]] zur Abklärung des Verdachts auf erhöhte [[Blutungsneigung]] (z.B. durch [[Thrombozytopenie]]) und Fragilität der [[Kapillare]]n ([[Vaskulitis]], [[Ehlers-Danlos-Syndrom]]).
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==Durchführung==
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Eine [[Blutdruckmanschette]] wird am Oberarm des Patienten auf 10 [[mmHg]] über den [[diastolisch]]en [[Blutdruck]]wert aufgepumpt und für fünf Minuten belassen. Innerhalb dieser 5 Minuten wird beobachtet, ob sich [[distal]] der Manschette kleine Einblutungen ([[Petechie]]n) entwickeln.
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==Auswertung==
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Der Test ist bei Vorliegen von Einblutungen als positiv zu werten. Bei positivem Test kann eine [[labormedizin]]isch abzuklärende Thrombozytopenie die Ursache sein. Bei normaler [[Thrombozytenzahl]] spricht ein positiver Test für eine [[Thrombozytenfunktionsstörung]] oder eine erhöhte [[Kapillarfragilität]].
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[[Fachgebiet:Allgemeinmedizin]]
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[[Fachgebiet:Diagnostik]]
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[[Tag:Eponym]]
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[[Tag:Gerinnungstest]]
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[[Tag:Klinischer Test]]
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[[Tag:Thrombozytenfunktion]]
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[[Tag:Thrombozytopenie]]
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[[Tag:Vaskulitis]]

Aktuelle Version vom 27. Mai 2016, 12:15 Uhr

nach dem deutschen Chirurgen Theodor Rumpel (1862-1923) und dem amerikanischen Arzt Carl Stockbridge Leede (1882-1964)

1 Definition

Der Rumpel-Leede-Test ist ein diagnostischer Test zur Abklärung des Verdachts auf erhöhte Blutungsneigung (z.B. durch Thrombozytopenie) und Fragilität der Kapillaren (Vaskulitis, Ehlers-Danlos-Syndrom).

2 Durchführung

Eine Blutdruckmanschette wird am Oberarm des Patienten auf 10 mmHg über den diastolischen Blutdruckwert aufgepumpt und für fünf Minuten belassen. Innerhalb dieser 5 Minuten wird beobachtet, ob sich distal der Manschette kleine Einblutungen (Petechien) entwickeln.

3 Auswertung

Der Test ist bei Vorliegen von Einblutungen als positiv zu werten. Bei positivem Test kann eine labormedizinisch abzuklärende Thrombozytopenie die Ursache sein. Bei normaler Thrombozytenzahl spricht ein positiver Test für eine Thrombozytenfunktionsstörung oder eine erhöhte Kapillarfragilität.

Diese Seite wurde zuletzt am 27. Mai 2016 um 12:15 Uhr bearbeitet.

In den meisten Quellen finde ich nur die Angabe, dass er Chirurg war; z.T. steht da auch Internist und Chirurg.
#4 am 03.04.2020 von Bijan Fink (Arzt | Ärztin)
Lt. Wikipedia war Kollege Rumpel Internist, nicht Chirurg.
#3 am 03.04.2020 von Herbert Pletz (Arzt | Ärztin)
Thrombozytenfunktionsstörung eingearbeitet ;-)
#2 am 27.05.2016 von Dr. med. Norbert Ostendorf (Arzt | Ärztin)
Bei normalen Thrombozytenwerten kann immernoch eine Thrombozytenfunktionsstörung vorliegen. Also wäre es dann nicht zu früh, bei normalen Thrombozytenwerten auf eine Fragilität der Kapillaren zu schließen?
#1 am 30.09.2012 von Ekaterina Krasnyuk (Student/in der Humanmedizin)

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