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Rucinol wird in der Dermatologie im Rahmen der [[Therapie]] von [[Hyperpigmentierung]] der Hau eingesetzt. Dabei werden speziell die Stellen der Haut aufgehellt, in denen eine zu hohe [[Melanin]]produktion erfolgt. Typische Beispiele hierfür sind [[Altersfleck]]en.
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Die depigmentierende Wirkung von Rucinol wurde in [[Studie]]n als signifikant stärker nachgewiesen, als bei [[Kojisäure]] und [[Hydrochinon]].
 
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Aktuelle Version vom 1. Juli 2016, 13:00 Uhr

Handelsnamen: Iklen
Synonyme: 4-Butyl-benzol-1,3-diol, 4-n-Butylresorcinol
Englisch: Rucinole

1 Definition

Rucinol ist ein in der Dermatologie zur Depigmentierung (Aufhellung) der Haut verwendeter Wirkstoff.

2 Chemie

Es handelt sich um eine ausschließlich synthetisch dargestellte Substanz, ohne natürliches Vorkommen. Die chemische Summenformel von Rucinol lautet:

  • C10H14O2

3 Anwendungsgebiete

Rucinol wird in der Dermatologie im Rahmen der Therapie von Hyperpigmentierung der Haut eingesetzt. Dabei werden speziell die Stellen der Haut aufgehellt, in denen eine zu hohe Melaninproduktion erfolgt. Typische Beispiele hierfür sind Altersflecken.

4 Anwendung

Die Anwendung erfolgt äußerlich und lokal begrenzt durch das Auftragen von Salben oder Betupfen mit Rucinol-Lösung.

5 Wirkungsmechanismus

Die depigmentierende Wirkung von Rucinol beruht auf der Hemmung zweier für die Synthese von Melanin elementare Enzyme:

Die Melanogenese erfolgt dadurch an der behandelten Stelle weit weniger effizient, was zu einer Aufhellung des Areals führt. Die Wirkung erfolgt in zwei Schritten:

  1. Hemmung der allgemeinen Melanogenese
  2. Produktionsminderung des schwarzen Melanins.

6 Vergleich mit anderen Wirkstoffen

Die depigmentierende Wirkung von Rucinol wurde in Studien als signifikant stärker nachgewiesen, als bei Kojisäure und Hydrochinon.

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juli 2016 um 13:00 Uhr bearbeitet.

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