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Rote-Königin-Hypothese

Version vom 12. Februar 2016, 18:33 Uhr von Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: red-queen-Hypothese
Englisch: red queen-hypothesis

1 Definition

Die Rote-Königin-Hypothese beschreibt die Tatsache, dass Organismen einem stetigen evolutionärem Druck unterlegen sind, weshalb sie sich ständig weiterentwickeln müssen, um nicht als benachteiligte Lebensformen ausselektiert zu werden.

2 Hypothese

Man versteht unter dieser Hypothese also, dass Organismen ständig einer Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Arten ausgesetzt sind. Dabei bedeutet ein Gewinn für ein Taxon gleichzeitig ein Verlust für ein oder mehrere andere Taxa. Das heißt, dass sobald eine Lebensform sich evolutionär weiterentwickelt hat, einem oder mehreren anderen Lebensformen überlegen ist und diese früher oder später verdrängt. Daher sind alle Organismen einem evolutiven Wettlauf unterlegen, sodass ständig ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger besteht.

Die zugrunde liegende Theorie der Rote-Königin-Hypothese ist, dass abiotische Umweltfaktoren (z.B. Klima) sich in der Regel nicht schnell genug verändern, wohl aber biotische. Das heißt, dass z.B. Krankheitserreger und Parasiten sich schneller als die genetischen Eigenschaften verändern, mit denen sich ihre Wirte wehren. Dies geschieht deshalb, weil sie in der Regel eine viel kürzere Generationszeit haben als die befallenen Organismen.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Februar 2016 um 09:20 Uhr bearbeitet.

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