Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Rote-Königin-Hypothese: Unterschied zwischen den Versionen

 
Zeile 8: Zeile 8:
 
Organismen sind ständig einer Auseinandersetzung mit anderen Arten ausgesetzt. Dabei stellt ein Gewinn für ein [[Taxon]] gleichzeitig einen Verlust für ein oder mehrere andere Taxa dar. Sobald sich eine Lebensform so evolutionär weiterentwickelt hat, dass sie anderen Lebensformen überlegen ist, verdrängt sie diese früher oder später. Alle Organismen sind so in einem evolutiven Wettlauf gefangen, es besteht ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger.  
 
Organismen sind ständig einer Auseinandersetzung mit anderen Arten ausgesetzt. Dabei stellt ein Gewinn für ein [[Taxon]] gleichzeitig einen Verlust für ein oder mehrere andere Taxa dar. Sobald sich eine Lebensform so evolutionär weiterentwickelt hat, dass sie anderen Lebensformen überlegen ist, verdrängt sie diese früher oder später. Alle Organismen sind so in einem evolutiven Wettlauf gefangen, es besteht ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger.  
  
Der Rote-Königin-Hypothese liegt die Theorie zugrunde, dass [[abiotisch]]e Umweltfaktoren (z.B. das Klima) sich in der Regel langsamer verändern als  [[biotisch]]e. [[Krankheitserreger]] und [[Parasit]]en verändern sich schneller als die genetischen Eigenschaften, mit denen sich ihre [[Wirt]]e wehren. Ursächlich dafür ist eine in der Regel viel kürzere Generationszeit im Vergleich zu den befallenen Organismen.
+
[[Krankheitserreger]] und [[Parasit]]en müssen sich daher genetisch schneller verändern als ihre [[Wirt]]e. Deshalb besitzen Mikroorganismen in der Regel eine viel kürzere Generationszeit als die von ihnen befallenen Makroorganismen.
  
 
==Namensherkunft==
 
==Namensherkunft==

Aktuelle Version vom 16. Februar 2016, 13:28 Uhr

Synonym: red-queen-Hypothese
Englisch: red queen-hypothesis

1 Definition

Die Rote-Königin-Hypothese beschreibt die Tatsache, dass Organismen einem stetigen evolutionären Druck ausgesetzt sind, weshalb sie sich kontinuierlich weiterentwickeln müssen, um nicht als benachteiligte Lebensformen ausselektiert zu werden.

2 Theorie

Organismen sind ständig einer Auseinandersetzung mit anderen Arten ausgesetzt. Dabei stellt ein Gewinn für ein Taxon gleichzeitig einen Verlust für ein oder mehrere andere Taxa dar. Sobald sich eine Lebensform so evolutionär weiterentwickelt hat, dass sie anderen Lebensformen überlegen ist, verdrängt sie diese früher oder später. Alle Organismen sind so in einem evolutiven Wettlauf gefangen, es besteht ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger.

Krankheitserreger und Parasiten müssen sich daher genetisch schneller verändern als ihre Wirte. Deshalb besitzen Mikroorganismen in der Regel eine viel kürzere Generationszeit als die von ihnen befallenen Makroorganismen.

3 Namensherkunft

Leigh Van Valen stellte die Hypothese 1973 auf und bezeichnete diese in Anlehnung an Lewis Carrolls "Alice hinter den Spiegeln" (Fortsetzung von "Alice im Wunderland") als Rote-Königin-Hypothese, da die im Roman auftretende Rote Königin Alice erklärte: "Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst."[1]

4 Quellenangabe

  1. Rote-Königin-Hypothese, Wikipedia

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2016 um 13:28 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

3 Wertungen (1.67 ø)

2.228 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: