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Rote-Königin-Hypothese: Unterschied zwischen den Versionen

 
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==Definition==
Die '''Rote-Königin-Hypothese''' beschreibt die Tatsache, dass [[Organismus|Organismen]] einem stetigen evolutionärem Druck unterlegen sind, weshalb sie sich ständig weiterentwickeln müssen, um nicht als benachteiligte Lebensformen ausselektiert zu werden.
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Die '''Rote-Königin-Hypothese''' beschreibt die Tatsache, dass [[Organismus|Organismen]] einem stetigen evolutionären Druck ausgesetzt sind, weshalb sie sich kontinuierlich weiterentwickeln müssen, um nicht als benachteiligte Lebensformen ausselektiert zu werden.
  
==Hypothese==
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==Theorie==
Man versteht unter dieser Hypothese also, dass Organismen ständig einer Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Arten ausgesetzt sind. Dabei bedeutet ein Gewinn für ein [[Taxon]] gleichzeitig ein Verlust für ein oder mehrere andere Taxa. Das heißt, dass sobald eine Lebensform sich evolutionär weiterentwickelt hat, einem oder mehreren anderen Lebensformen überlegen ist und diese früher oder später verdrängt. Daher sind alle Organismen einem evolutiven Wettlauf unterlegen, sodass ständig ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger besteht.  
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Organismen sind ständig einer Auseinandersetzung mit anderen Arten ausgesetzt. Dabei stellt ein Gewinn für ein [[Taxon]] gleichzeitig einen Verlust für ein oder mehrere andere Taxa dar. Sobald sich eine Lebensform so evolutionär weiterentwickelt hat, dass sie anderen Lebensformen überlegen ist, verdrängt sie diese früher oder später. Alle Organismen sind so in einem evolutiven Wettlauf gefangen, es besteht ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger.  
  
Die zugrunde liegende Theorie der Rote-Königin-Hypothese ist, dass [[abiotisch]]e Umweltfaktoren (z.B. Klima) sich in der Regel nicht schnell genug verändern, wohl aber [[biotisch]]e. Das heißt, dass z.B. [[Krankheitserreger]] und [[Parasit]]en sich schneller als die genetischen Eigenschaften verändern, mit denen sich ihre [[Wirt]]e wehren. Dies geschieht deshalb, weil sie in der Regel eine viel kürzere Generationszeit haben als die befallenen Organismen.
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[[Krankheitserreger]] und [[Parasit]]en müssen sich daher genetisch schneller verändern als ihre [[Wirt]]e. Deshalb besitzen Mikroorganismen in der Regel eine viel kürzere Generationszeit als die von ihnen befallenen Makroorganismen.
  
 
==Namensherkunft==
 
==Namensherkunft==

Aktuelle Version vom 16. Februar 2016, 13:28 Uhr

Synonym: red-queen-Hypothese
Englisch: red queen-hypothesis

1 Definition

Die Rote-Königin-Hypothese beschreibt die Tatsache, dass Organismen einem stetigen evolutionären Druck ausgesetzt sind, weshalb sie sich kontinuierlich weiterentwickeln müssen, um nicht als benachteiligte Lebensformen ausselektiert zu werden.

2 Theorie

Organismen sind ständig einer Auseinandersetzung mit anderen Arten ausgesetzt. Dabei stellt ein Gewinn für ein Taxon gleichzeitig einen Verlust für ein oder mehrere andere Taxa dar. Sobald sich eine Lebensform so evolutionär weiterentwickelt hat, dass sie anderen Lebensformen überlegen ist, verdrängt sie diese früher oder später. Alle Organismen sind so in einem evolutiven Wettlauf gefangen, es besteht ein Wechselspiel zwischen Beute und Jäger.

Krankheitserreger und Parasiten müssen sich daher genetisch schneller verändern als ihre Wirte. Deshalb besitzen Mikroorganismen in der Regel eine viel kürzere Generationszeit als die von ihnen befallenen Makroorganismen.

3 Namensherkunft

Leigh Van Valen stellte die Hypothese 1973 auf und bezeichnete diese in Anlehnung an Lewis Carrolls "Alice hinter den Spiegeln" (Fortsetzung von "Alice im Wunderland") als Rote-Königin-Hypothese, da die im Roman auftretende Rote Königin Alice erklärte: "Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst."[1]

4 Quellenangabe

  1. Rote-Königin-Hypothese, Wikipedia

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2016 um 13:28 Uhr bearbeitet.

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