Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Rote-Hand-Brief: Unterschied zwischen den Versionen

(Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition== Der '''Rote-Hand-Brief''' ist eine Risikoinformation für Arzneimittel, die vom Hersteller verbreitet wird. Fachgebiet:Gesundheitswesen“)
 
 
(5 dazwischenliegende Versionen des gleichen Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
 +
'''''Englisch''': Dear Doctor Letter''
 +
 
==Definition==
 
==Definition==
Der '''Rote-Hand-Brief''' ist eine Risikoinformation für [[Arzneimittel]], die vom Hersteller verbreitet wird.
+
Der '''Rote-Hand-Brief''' ist eine Risikoinformation für [[Arzneimittel]], die direkt vom [[pharmazeutisches Unternehmen|pharmazeutischen Unternehmen]] verbreitet wird.
 +
 
 +
==Hintergrund==
 +
Die Pflicht zur Versendung von Rote-Hand-Briefen basiert auf dem deutschen [[Arzneimittelgesetz]], § 11a, Absatz 2. Demnach müssen pharmazeutische Unternehmen therapierelevante Änderungen der [[Fachinformation]] den [[Fachkreis]]en in geeigneter Form zugänglich machen. Durch die Rote-Hand-Briefe sollen die Fachkreise vor allem über neu erkannte, bedeutende Arzneimittelrisiken und Maßnahmen zu deren Vermeidung informiert werden. Rote-Hand-Briefe werden in Absprache mit den jeweils zuständigen Bundesoberbehörden, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ([[BfArM]]) oder dem Paul-Ehrlich-Institut ([[PEI]]), verbreitet.
 +
 
 +
Die einheitliche Aufmachung der Rote-Hand-Briefe ist im [[Pharma-Kodex|Kodex]] des [[Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie|Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie]] (BPI) verankert. Die Briefe tragen sowohl auf dem Umschlag, als auch auf dem Briefbogen das Symbol einer roten Hand, in deren Handfläche der Text "Wichtige Mitteilung über ein Arzneimittel" steht.
 +
 
 +
Das Rote-Hand-Symbol ist eine eingetragene Bildmarke des BPI.
 
[[Fachgebiet:Gesundheitswesen]]
 
[[Fachgebiet:Gesundheitswesen]]

Aktuelle Version vom 30. April 2013, 10:20 Uhr

Englisch: Dear Doctor Letter

1 Definition

Der Rote-Hand-Brief ist eine Risikoinformation für Arzneimittel, die direkt vom pharmazeutischen Unternehmen verbreitet wird.

2 Hintergrund

Die Pflicht zur Versendung von Rote-Hand-Briefen basiert auf dem deutschen Arzneimittelgesetz, § 11a, Absatz 2. Demnach müssen pharmazeutische Unternehmen therapierelevante Änderungen der Fachinformation den Fachkreisen in geeigneter Form zugänglich machen. Durch die Rote-Hand-Briefe sollen die Fachkreise vor allem über neu erkannte, bedeutende Arzneimittelrisiken und Maßnahmen zu deren Vermeidung informiert werden. Rote-Hand-Briefe werden in Absprache mit den jeweils zuständigen Bundesoberbehörden, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), verbreitet.

Die einheitliche Aufmachung der Rote-Hand-Briefe ist im Kodex des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) verankert. Die Briefe tragen sowohl auf dem Umschlag, als auch auf dem Briefbogen das Symbol einer roten Hand, in deren Handfläche der Text "Wichtige Mitteilung über ein Arzneimittel" steht.

Das Rote-Hand-Symbol ist eine eingetragene Bildmarke des BPI.

Fachgebiete: Gesundheitswesen

Diese Seite wurde zuletzt am 30. April 2013 um 10:19 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

4 Wertungen (2.75 ø)

9.978 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: