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'''Ropinirol''' ist ein Dopaminrezeptor-[[Agonist]], der vor allem zur Behandlung der [[Parkinson-Krankheit]] in Kombination mit [[L-Dopa]] (=[[Levodopa]]) eingesetzt oder auch als Monotherapeutikum herangezogen wird.
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Beim Morbus Parkinson kommt es durch einen bisher nicht ganz nachvollziehbaren Untergang von [[Dopamin]]-freisetzenden [[Nerv]]enzellen in der [[Substantia nigra]] zu einem Dopaminmangel. Dopamin ist jedoch für das Ausführen von Bewegungsabläufen unabdingbar. Die betroffenen [[Neuron]]e, die normalerweise aus der Substantia nigra ins [[Corpus striatum]] projizieren würden, führen daher zu der typischen [[Symptomatik]] eines [[Patient]]en, der sich im späteren Stadium des Morbus Parkinson befindet: [[Rigor]] (Muskelstarre), [[Tremor]] (Zittern) und [[Akinesie]] (Bewegungsstörung) zeichnen diese immer weiter fortschreitende [[Krankheit]] aus.  
  
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* [[Nierenfunktionsstörung]]en
 
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* [[Leberfunktionsstörung]]en
 
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Aktuelle Version vom 27. Mai 2015, 16:53 Uhr

Handelsnamen: Ropinal, Adartrel, Requip u.a.
Englisch: ropinirole

1 Definition

Ropinirol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Dopaminrezeptor-Agonisten. Er wird als Monotherapeutikum oder in Kombination mit L-Dopa (Levodopa) zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt.

2 Indikationen

3 Wirkmechanismus

Beim Morbus Parkinson kommt es durch einen bisher nicht ganz nachvollziehbaren Untergang von Dopamin-freisetzenden Nervenzellen in der Substantia nigra zu einem Dopaminmangel. Dopamin ist jedoch für das Ausführen von Bewegungsabläufen unabdingbar. Die betroffenen Neurone, die normalerweise aus der Substantia nigra ins Corpus striatum projizieren würden, führen daher zu der typischen Symptomatik eines Patienten, der sich im späteren Stadium des Morbus Parkinson befindet: Rigor (Muskelstarre), Tremor (Zittern) und Akinesie (Bewegungsstörung) zeichnen diese immer weiter fortschreitende Krankheit aus.

Um den Mangel an Dopamin auszugleichen, kann zusätzlich zur Einnahme von Levodopa (L-Dopa), einer Vorstufe des Neurotransmitters, die im Körper von der Dopamin-Decarboxylase zu Dopamin weiterverarbeitet wird, ein Rezeptor-Agonist eingenommen werden. Ropinirol bindet aufgrund ähnlichen Aufbaus ebenfalls wie Dopamin an die D2/D3-Rezeptoren und imitiert hier seine Wirkung. Die Halbwertzeit von Dopaminagonisten (6-24 h) ist länger als die von Levodopa (1,5 h). Dadurch kommt es zu geringeren Wirkungsschwankungen.

4 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

5 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Juni 2011 um 13:09 Uhr bearbeitet.

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