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Ritalin®: Unterschied zwischen den Versionen

 
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| Name = Ritalin®
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| Hinweis = <dcMediaViewer showtitle="no" align="right" size="mq" items="img_19678" /> '''Indikation:''' Methylphenidat wird aufgrund seiner aufmerksamkeitsteigernden und zugleich (paradoxerweise) beruhigenden Wirkung bei Kindern ab dem 6. Lebensjahr zur Behandlung von [[ADHS]] (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) eingesetzt. Eine weitere Zulassung hat Methylphenidat zur Therapie von [[Narkolepsie]].
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| Nebenwirkung = ''Sehr häufig'' kommt es zu Schlaflosigkeit, Nervosität, Konzentrationsmangel und Geräuschempfindlichkeit, Schwitzen, Kopfschmerzen. <br />
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| Fachinfo = <br /><br />[http://www.fachinfo.de/viewFI?FINR=002958&RL=Ritalin%26reg%3B%2010%26nbsp%3Bmg%20Tabletten Fachinformationen] (PDF)
 
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[[Fachgebiet:Arzneimittel]]
 
[[Fachgebiet:Arzneimittel]]

Aktuelle Version vom 9. Dezember 2016, 23:22 Uhr

Ritalin® ist der Handelsname für ein Sympathomimetikum der Firma Novartis Pharma mit folgenden Inhaltsstoffen: (Klicken Sie auf den/die Wirkstoffnamen für Details.)

Anwendungsgebiete:

Methylphenidat wird aufgrund seiner aufmerksamkeitsteigernden und zugleich (paradoxerweise) beruhigenden Wirkung bei Kindern ab dem 6. Lebensjahr zur Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) eingesetzt.
Eine weitere Zulassung hat Methylphenidat zur Therapie von Narkolepsie.

Nebenwirkungen: Sehr häufig kommt es zu Schlaflosigkeit, Nervosität, Konzentrationsmangel und Geräuschempfindlichkeit, Schwitzen, Kopfschmerzen.
Häufig kommt es zu abnormalem Verhalten, Aggressivität, Erregung, Anorexie, Ängstlichkeit, Depression, Reizbarkeit, Affektlabilität, Appetitverlust, mäßige Verminderung der Gewichtszunahme sowie des Längenwachstums bei längerer Anwendung bei Kindern, Somnolenz, Schwindelgefühl, Dyskinesien, psychomotorische Hyperaktivität, Tachykardie, Palpitationen, Arrhythmien, Hypertonie, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Diarrhö, Alopezie, Pruritus, Rash, Urtikaria, Fieber, Arthralgien, Husten-, Rachen- u. Kehlkopfschmerzen, Nasopharyngitis, Änderungen des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Gewichtsverlust.

Kontraindikationen: Suizidneigung, schwere affektive Störung, Manie, schwere und episodische (Typ I) bipolare affektive Störungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung, vorbestehende Herzkreislauferkrankung, Herzinsuffizienz, Herzfehler, Kardiomyopathien, Myokardinfarkt, zerebrovaskuläre Erkrankungen (zerebrale Aneurysmen, Gefäßabnormalitäten, Vaskulitis, Schlaganfall)

Fachinformationen (PDF)

Diese Seite wurde zuletzt am 9. Dezember 2016 um 23:22 Uhr bearbeitet.

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