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Rippenprellung: Unterschied zwischen den Versionen

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Die häufigste Ursache einer Rippenprellung ist eine Sturz- oder Stoßverletzung im Rahmen sportlicher Aktivitäten (z.B. Fußball, Handball, Kampfsportarten, Skifahren).  
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==Symptome==
 
==Symptome==

Version vom 7. Oktober 2009, 16:00 Uhr

Synonym: Rippenkontusion
Englisch: rib contusion

1 Definition

Die Rippenprellung ist eine Prellung (Kontusion) im Bereich der knöchernen Rippen, die durch ein stumpfes Trauma entsteht.

ICD10-Code: S20.2

2 Ursachen

Die häufigste Ursache einer Rippenprellung ist eine Sturz- oder Stoßverletzung im Rahmen sportlicher Aktivitäten (z.B. Fußball, Handball, Kampfsportarten, Skifahren).


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3 Symptome

Bei einer Rippenprellung kommt es in der Regel zu lokalisierten Schmerzen beim Husten bzw. tiefen Atmen, die zu einer Dyspnoe führen können. Bei körperlicher Untersuchung besteht ein lokaler Druck- und Kompressionsschmerz im betroffenen Thoraxsegment und ggf. ein Hämatom oder Ekchymosen an der Stelle der Gewalteinwirkung. Gelegentlich kann der Schmerz auch auf den gesamten Brustkorb ausstrahlen.

4 Differentialdiagnose

Die wichtigste Differentialdiagnose ist die Rippenfraktur. Ihre Abgrenzung kann selbst mit Hilfe der Röntgendiagnostik ("knöcherner Thorax") schwierig sein. Generell führen stumpfe Traumata bei älteren Menschen schneller zu einer Rippenfraktur als bei jüngeren Patienten und Kindern, was mit der nachlassenden Elastizität des Thorax zusammenhängt.

5 Therapie

Die Therapie ist konservativ. Es erfolgt eine ausreichende Analgesie (z.B. mit NSAR wie Diclofenac oder Ibuprofen), um schmerzbedingte Komplikationen zu verhindern. Im Initialstadium ist die lokale Kühlung schmerz- und schwellungslindernd. Die externe Anwendung von NSAR-haltigen Cremes oder Gels wird oft empfohlen, ist aber im Hinblick auf ihre Wirksamkeit umstritten. Das wichtigste Therapieelement ist die körperliche Schonung und das zeitweise Aussetzen sportlicher Aktivitäten.

Zur Verlaufskontrolle kann bei Verdacht auf Rippenfraktur eine Überwachung durch Sonographie und Röntgenaufnahmen (Pleuraerguss?, Pneumothorax?) erfolgen.

6 Verlauf

Der Verlauf einer Rippenprellung ist individuell sehr unterschiedlich und abhängig vom Schwergrad des Traumas. In der Regel brauchen Rippenprellungen ausreichend Zeit, um auszuheilen. Ein langsamer Heilungsverlauf über 3-4 Wochen oder länger ist keine Seltenheit.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. September 2014 um 19:30 Uhr bearbeitet.

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