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Rhinitis atrophicans: Unterschied zwischen den Versionen

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* Primäre Rhinitis atrophicans: Die Ursache der primären Rhinitis ist bisher unbekannt, es wird jedoch eine familiäre Disposition postuliert.
* Sekundäre Rhinitis atrophicans: Die Ursachen der sekundären Rhinitis sind verschieden, sie reichen von Tumoren des [[Nasopharynx]] über den Abusus von [[Xylometazolin]] bis hin zu Defekten des Nasen[[septum]]s.  
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* Sekundäre Rhinitis atrophicans: Die Ursachen der sekundären Rhinitis sind verschieden, sie reichen von Tumoren des [[Nasopharynx]] über den Abusus von [[Xylometazolin]] bis hin zu Defekten des Nasen[[septum]]s und Eingriffen an den [[Nasenmuscheln]] und den [[Nasennebenhöhlen]].  
Auf der Basis einer Rhinitis atrophicans kann sich eine chronische Pharyngitis entwickeln; hierbei lassen sich Erreger der Gruppe [[Klebsiella ozaenae]] in Ausstrichen nachweisen.
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Die sekundäre Rhinitis atrophicans stellt die medizinisch korrrekte Bezeichnung für das laienhaft beschriebene [["Empty Nose Syndrom"]] dar. Streng genommen stellt sie eine aspezifische [[Rhinitis]] dar.
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Auf der Basis einer Rhinitis atrophicans kann sich eine [[Ozaena]] ("Stinknase") entwickeln; hierbei lassen sich Erreger der Gruppe [[Klebsiella ozaenae]] in Ausstrichen nachweisen. Der stinkende Geruch ist [[pathognomonisch]].
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== Klinik ==
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* [[Atrofie]] der nasalen [[Schleimhaut]]
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* auch in Kombination mit [[Atrofie]] des nasalen [[Schwellkörper]]s der unteren [[Nasenmuschel]]n
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* Trockenheit
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* gestörter [[Schleimtransport]] durch Beschädigung des [[Mukoziliarapparat]]e
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* Ausbildung von Krusten und Borken durch magelnde Befeuchtung der [[Atemluft]]
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== Therapie ==
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Meist besteht eine irreversible Situation, dass eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist.
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Regelmäßige Befeuchtung: [[Nasenspülung]]en mit [[Salz]]lösungen, [[Aerosol]]-[[Inhalation]]en und indifferente [[Nasensalbe]]n.
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Im Extremfall kann eine nasenverengende Operation versucht werden.
  
 
==Therapie==
 
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Die Therapie der Rhinitis atrophicans besteht bei anatomischen Defekten in einer operativen Sanierung des Nasenraumes mit einer Verkleinerung der Nasenlöcher; ansonsten sind Nasenspülungen zur Befeuchtung der Schleimhäute indiziert.
 
Die Therapie der Rhinitis atrophicans besteht bei anatomischen Defekten in einer operativen Sanierung des Nasenraumes mit einer Verkleinerung der Nasenlöcher; ansonsten sind Nasenspülungen zur Befeuchtung der Schleimhäute indiziert.
 
[[Fachgebiet:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]
 
[[Fachgebiet:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]
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Version vom 8. August 2014, 11:55 Uhr

Synonyme: atrophische Rhinitis, Ozaena, Coryza foetida, Stinknase

1 Definition

Die Rhinitis atrophicans ist eine chronisch fortschreitende Nasenerkrankung mit zunehmender Atrophie der Nasenschleimhaut. Es imponieren gelblich-grüne Beläge und Borken im Nasenlumen, die einen fauligen süßlichen Geruch aufweisen (daher "Stinknase").

2 Gliederung

Man unterscheidet zwei Formen der Rhinitis atrophicans:

  • Primäre Rhinitis atrophicans: Die Ursache der primären Rhinitis ist bisher unbekannt, es wird jedoch eine familiäre Disposition postuliert.
  • Sekundäre Rhinitis atrophicans: Die Ursachen der sekundären Rhinitis sind verschieden, sie reichen von Tumoren des Nasopharynx über den Abusus von Xylometazolin bis hin zu Defekten des Nasenseptums und Eingriffen an den Nasenmuscheln und den Nasennebenhöhlen.

Die sekundäre Rhinitis atrophicans stellt die medizinisch korrrekte Bezeichnung für das laienhaft beschriebene "Empty Nose Syndrom" dar. Streng genommen stellt sie eine aspezifische Rhinitis dar.

3 Pathologie

Auf der Basis einer Rhinitis atrophicans kann sich eine Ozaena ("Stinknase") entwickeln; hierbei lassen sich Erreger der Gruppe Klebsiella ozaenae in Ausstrichen nachweisen. Der stinkende Geruch ist pathognomonisch.

4 Klinik

5 Therapie

Meist besteht eine irreversible Situation, dass eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist. Regelmäßige Befeuchtung: Nasenspülungen mit Salzlösungen, Aerosol-Inhalationen und indifferente Nasensalben. Im Extremfall kann eine nasenverengende Operation versucht werden.

6 Therapie

Die Therapie der Rhinitis atrophicans besteht bei anatomischen Defekten in einer operativen Sanierung des Nasenraumes mit einer Verkleinerung der Nasenlöcher; ansonsten sind Nasenspülungen zur Befeuchtung der Schleimhäute indiziert.

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