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Rezeptortyrosinkinase: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Rezeptortyrosinkinasen''' (RTK) sind sogenannte "single-pass" [[Transmembranprotein]]e, deren [[zytosolisch]]er Teil eine [[intrinsische]] [[Tyrosinkinase]]aktivität aufweist.  
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'''Rezeptortyrosinkinasen''' (RTK) sind sogenannte "single-pass" [[Transmembranprotein]]e, deren [[zytosolisch]]er Teil eine [[intrinsisch]]e [[Tyrosinkinase]]aktivität aufweist.  
  
 
==Hintergrund==
 
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Version vom 17. Juli 2015, 16:30 Uhr

Synonyme: Tyrosinkinase-Rezeptor, Rezeptor-Tyrosinkinase

1 Definition

Rezeptortyrosinkinasen (RTK) sind sogenannte "single-pass" Transmembranproteine, deren zytosolischer Teil eine intrinsische Tyrosinkinaseaktivität aufweist.

2 Hintergrund

Bindet ein Ligand auf der extrazellulären Seite des Rezeptors, phosphoryliert die intrazelluläre Domäne des Rezeptors zunächst sich selbst an ihren eigenen Tyrosinresten (Autophosphorylierung) und anschließend die der Targetproteine. Somit wird die intrazelluläre Signaltransduktion eingeleitet. Die Rezeptortyrosinkinasen sind typische Rezeptoren für diverse Wachstumsfaktoren, wie NGF, EGF u. a.

3 Einteilung

Die Rezeptoren werden entsprechend ihrer Proteinstruktur in Typ 1 bis Typ 4 unterteilt:

3.1 Aktivierung von Rezeptortyrosinkinasen

Durch das Andocken eines Liganden an einer RTK wird eine Konformationsänderung des Rezeptors hervorgerufen, die eine Dimerisierung des Rezeptors erleichtert. Die Bildung eines Dimers ist für das Einleiten der Signaltransduktion unentbehrlich. Durch die Dimerisierung nähern sich die katalytischen intrazellulären Domänen einander an und können sich somit gegenseitig an ihren Tyrosinresten phosphorylieren ("Autophosphorylierung"). An den Tyrosinphosphat-Rest können Proteine mit SH2-Domäne binden.

3.2 Klinik

Die skelettmuskelspezifische Rezeptortyrosinkinase (MuSK) ist, neben dem Acetylcholin-Rezeptor, eine Zielstruktur von Autoantikörpern bei bestimmten Formen der Myasthenia gravis.

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Februar 2019 um 18:43 Uhr bearbeitet.

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