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Mit dem Begriff der Rettungskette wird die Bedeutung der Laienhelfer in der Ersten Hilfe verdeutlicht. Die einzelnen Glieder einer solchen Kette werden von verschiedenen Organisationen und in verschiedenen deutschsprachigen Ländern  unterschiedlich benannt, sind aber im Prinzip in ihrer Bedeutung gleich.
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http://www.rettungsdienst-ortenau.de/de/rettungskette
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*http://www.rettungsdienst-ortenau.de/de/rettungskette
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*http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungskette

Version vom 1. Januar 2013, 18:35 Uhr

1 Definition

Mit dem Begriff der Rettungskette wird die Bedeutung der Laienhelfer in der Ersten Hilfe verdeutlicht. Die einzelnen Glieder einer solchen Kette werden von verschiedenen Organisationen und in verschiedenen deutschsprachigen Ländern unterschiedlich benannt, sind aber im Prinzip in ihrer Bedeutung gleich.

2 Die Rettungskette

Die Versorgung von Patienten mit lebensbedrohlichen Störungen der Vital-funktionen, muss vom Notfallort bis zur endgültigen Behandlung in einer Klinik, durch definierte Aufgabenstellungen gesichert sein.

2.1 Erstes Glied der Rettungskette: Sofortmaßnahmen

2.2 Zweites Glied der Rettungskette: Der Notruf

  • Notrufe können zum einen an gebührenfreien Notrufmeldern (Notrufsäulen der Björn Steiger-Stiftung, des ADAC, öffentliche Notruftelefone), zum anderen über mobile oder private Telefone mit der bundeseinheitlichen Notrufnummer 112 abgesetzt werden.
  • Alle Hilfeersuche über diese Telefonnummer laufen automatisch bei der nächsten Rettungsleitstelle auf. Dort wird die Auswahl des geeigneten Rettungsfahrzeuges mit der entsprechenden Besatzung nach klaren einsatztaktischen Prinzipien unter Berücksichtigung der Art des Notrufes, der Entfernung, der Straßenverhältnisse etc. getroffen.

2.3 Drittes Glied der Rettungskette: Erste Hilfe

  • Bei vielen Notfällen können trotz der Schnelligkeit des modernen Rettungsdienstes schwere Schäden oder der Tod nur durch sofortiges sachgerechtes Eingreifen verhindert werden. Die Probleme bei Erkrankungen und Vergiftungen liegen ähnlich.
  • Jeder Bürger sollte die elementaren Verfahren wie schnelle Rettung aus dem Gefahrenbereich durch die Anwendung von Rettungsgriffen, Seitenlagerung bewusstloser Personen, Überstreckung des Kopfes bei Verdacht auf Atemwegsverlegung, Anlegen von Notverbänden und Atemspende beherrschen und anwenden, das heißt, über eine Grundausbildung in erster Hilfe verfügen.
  • Eine vernünftige Erste-Hilfe-Ausbildung sollte zweckmäßigerweise, angepasst an das Verständnisvermögen der Kinder, bereits in der Schule beginnen. In §330c des Strafgesetzbuches ist die allgemeine Hilfepflicht für jedermann festgelegt.

2.4 Rettungsdienst

Der Rettungsdienst umfasst in der Regel die 'Notfallrettung' und den Krankentransport. Er garantiert eine lückenlose Versorgung des Notfallpatienten, bis zur Aufnahme, in eine für die weitere Versorgung geeignete Einrichtung, und hat im Rahmen von Krankentransporten die Pflicht, Nicht-Notfallpatienten (Kranke, Verletzte oder sonstige Hilfsbedürftige) nötigenfalls erste Hilfe zu leisten, und sie unter fachgerechter Betreuung zu befördern

2.5 Die Klinik

  • Wie Erfahrungen mit gut funktionierenden Rettungsdiensten zeigen, muss der innerklinische Ablauf der Versorgung von Notfallpatienten an das vorgeschaltete Glied angepasst sein.
  • Die Klinik muss die Vorinformation durch den Rettungsdienst für die Vorbereitung der klinischen Untersuchung nutzen. Innerhalb der Klinik muss in kürzester Zeit der zuständige Vertreter des betroffenen Fachgebietes bereit stehen, Anweisungen für die nachfolgenden Maßnahmen erteilen, und bei Eintreffen des Patienten die orientierende Untersuchung des Rettungsdienstpersonals durch fachspezifische Diagnostik bestätigen und ergänzen.
  • Bei Notfällen, die eine interdisziplinäre Versorgung erfordern, müssen kurzfristig alle betroffenen Fachgebiete mit verantwortlichen Ärzten vertreten sein.

3 Quelle

Tags:

Fachgebiete: Notfallmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Januar 2013 um 16:53 Uhr bearbeitet.

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