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Retrobulbäranästhesie

Version vom 19. August 2004, 22:32 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Retrobulbäre Anästhesie
Englisch: retrobulbar anaesthesia

1 Definition

Die Retrobulbäranästhesie ist ein regionales Anästhesieverfahren, das in der Ophthalmologie bei chirurgischen Eingriffen am Auge eingesetzt wird.

2 Technik

Der Patient liegt in Rückenlage und blickt von der Einstichseite weg und leicht nach oben. Die Einstichstelle liegt an der Stelle des Orbitarandes, die am weitesten inferior-lateral gelegen ist. Nach setzen einer Quaddel wird eine 35 mm Kanüle tangential zum Bulbus in Richtung der Spitze der Orbitapyramide geschoben. Nach Aspiration werden - abhängig vom abhängig vom Orbitavolumen und der entstehenden Proptosis - wenige ml Lokalanästhetikum (z.B. Mepivacain oder Bupivacain) langsam über 2-4 Minuten in den Retrobulbärraum injiziert. Bei längeren Eingriffen kann auch ein flexibler Katheter in den Retrobulbärraum eingebracht werden, der eine kontinuierliche Instillation des Lokalanästhetikums ermöglicht.

3 Komplikationen

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Fachgebiete: Augenheilkunde

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