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Retinopathia centralis serosa

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Synonym: Chorioretinopathia serosa
Abk.: RCS

1 Definition

Die Retinopathia centralis serosa ist eine erworbene Netzhauterkrankung mit partialer Netzhautablösung (exsudative Amotio) in Folge funktioneller Störung der äußeren Blut-Retina-Schranke.

2 ICD 10-Klassifikation

H35.7

3 Ätiologie und Epidemiologie

Die Ätiologie der RCS ist unbekannt. Diskutiert wird eine multifaktorielle Genese mit hohem Einfluss psychischer Belastungsfaktoren. Betroffen sind meist Männer mittleren Alters (20.-50. LJ).

4 Pathogenese

Die Pathogenese der RCS beruht auf einer Integritätsstörung des Pigmentepithels (äußere Blut-Retina-Schranke), in deren Folge es zu einer subretinalen Flüssigkeitsansammlung mit ödembedingter Amotio kommt.

5 Klinik

Symptomatisch äußert sich die RCS durch Gesichtsfeldstörungen (Skotom), Farbsehstörungen und Bildveränderungen (Metamorphopsie= Verzerrung).

6 Diagnostik

Die Diagnostik der RCS umfasst:

7 Therapie

In der Regel remittiert die Erkrankung spontan. Bei Rezidiven oder progredientem Krankheitsverlauf ist eine Laserkoagulation des Pigmentepitheldefektes indiziert.

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Juni 2009 um 12:41 Uhr bearbeitet.

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