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Resistance: Unterschied zwischen den Versionen

(Netter Versuch, aber teilweise falsch. Wie sollt das Lungenvolumen den Widerstand der OBEREN Atemwege verringern? Da würde ich noch mal ins Physiologiebuch schauen...)
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Die Resistance der Lunge wird durch die Bronchialmuskulatur und die elastischen Fasern der Lunge beeinflusst, welche die unteren Luftwege offen halten. Eine [[Rarefizierung]] dieser Fasern führt zum Kollaps der kleinen Atemwege und damit zu einer Erhöhung der Resistance. Der Tonus der Bronchialmuskulatur unterliegt der Regulation durch das vegetative Nervensystem. Eine Aktivierung der [[Beta-2-Rezeptor]]en des [[Sympathikus]] verringert die Resistance, die Aktivierung des Parasympathikus erhöht den Atemwegswiderstand.
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Die Resistance der Lunge wird durch die Bronchialmuskulatur und die elastischen Fasern der Lunge beeinflusst, welche die unteren Luftwege offen halten. Eine [[Rarefizierung]] dieser Fasern führt zum Kollaps der kleinen Atemwege und damit zu einer Erhöhung der Resistance. Der Tonus der Bronchialmuskulatur unterliegt der Regulation durch das vegetative Nervensystem. Eine Aktivierung der [[Beta-2-Rezeptor]]en des [[Sympathikus]] verringert die Resistance, die Aktivierung des [[Parasympathikus]] erhöht den Atemwegswiderstand.
 
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[[Fachgebiet:Innere Medizin]]
 
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Version vom 19. November 2017, 16:23 Uhr

Synonyme: nicht-elastischer Atemwegswiderstand, visköser Atemwegswiderstand

1 Definition

Unter dem Begriff Resistance oder Atemwegswiderstand versteht man den Strömungswiderstand in den Bronchien bei der Atmung, der besonders bei der Exspiration wirksam wird. Die Resistance ist einer der wichtigsten Parameter der Lungenfunktion, mit dem vor allem Obstruktionen in den größeren Atemwegen erfasst werden. Die Resistance zeigt einen zirkadianen Rhythmus: Am frühen Nachmittag und in den frühen Morgenstunden ist sie am höchsten.

2 Messung

Die Resistance kann mit offenen oder geschlossenen Messgeräten bestimmt werden. Die exaktesten Messwerte liefert die in geschlossenen Kabinen durchgeführte Bodyplethysmographie. Die obere Normgrenze der totalen Resistance (Rt) liegt bei 0,35 kPa l-1s-1.

Die Resistance kann beschrieben werden als

  • R = Δp/V/t [cmH2O/l/s]

3 Abhängigkeiten

Nach dem Hagen-Poiseuille-Gesetz nimmt der Strömungswiderstand bei Abnahme des Lumens eines Rohrs zu. Durch die starke Aufzweigung der luftleitenden Systeme und die daraus resultierende Zunahme des Gesamtdurchmessers liegen dennoch 40% der Gesamtresistance in den großen Bronchien, besonders in den Segmentbronchien, und nur 20% in den kleinen Bronchien. Die restlichen 40% liegen in den obersten luftleitenden Abschnitten.

4 Regulation

Die Resistance der Lunge wird durch die Bronchialmuskulatur und die elastischen Fasern der Lunge beeinflusst, welche die unteren Luftwege offen halten. Eine Rarefizierung dieser Fasern führt zum Kollaps der kleinen Atemwege und damit zu einer Erhöhung der Resistance. Der Tonus der Bronchialmuskulatur unterliegt der Regulation durch das vegetative Nervensystem. Eine Aktivierung der Beta-2-Rezeptoren des Sympathikus verringert die Resistance, die Aktivierung des Parasympathikus erhöht den Atemwegswiderstand.

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